Italien: Politisches Miteinander neu aushandeln

PremiumKommentarItalien: Politisches Miteinander neu aushandeln

09. Dezember 2016
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Der Ministerpräsident Italiens, Matteo Renzi, nach dem Referendum.

Auch wenn Matteo Renzi klar scheiterte: Italien braucht weiter grundlegende Reformen.

Der veritable Abstand, mit dem Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi das Referendum über eine Verfassungsreform verlor, sagt einiges über die politische Lage in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone. Drei Botschaften hat der Wähler damit an Italiens Eliten gesandt: Die Italiener haben genug von der aktuellen Lage im Land. Sie wollen politische Institutionen, die den Wählerwillen wiedergeben und keine allmächtige Regierung. Sie sind bereit, auch radikale Alternativen zu wählen – entweder innerhalb des politischen Systems, oder außerhalb, indem sie das Land verlassen.

Zur Person

  • Eric Jones

    Jones ist Professor für European Studies and International Political Economy am Johns Hopkins Institut in Bologna.

Italien ist nach der Wahl tief gespalten über die Frage, ob ein politisches System die Stimmung in der Bevölkerung aufnehmen...


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