Italiens Banken: Verdrehte Tatsachen

PremiumGastbeitragItaliens Banken: Verdrehte Tatsachen

01. Juli 2017
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Die europäischen Regeln für die Bankenunion und das Krisenmanagement in diesem Sektor sollen finanzielle Stabilität fördern.

Italien hat mit der Liquidation zweier Banken keine EU-Regeln verletzt. Trotzdem sollte Europa nun die Bankenunion ausbauen, um künftig besser gerüstet zu sein.

Letztes Wochenende erklärte die Europäische Zentralbank, die Banca Popolare di Vicenza und die Veneto Banca stünden kurz vor der Insolvenz. Nach Abschluss seiner Bewertung teilte der Einheitliche Bankenabwicklungsausschuss der EU (SRB) mit, dass die Banken nach den italienischen Vorschriften in Liquidation gehen müssten. Einige Kritiker erklärten, diese Entscheidungen hätten zu einer Rettung dieser beiden Banken mit Steuergeldern und einer Verletzung des „Geistes“ der europäischen Regeln geführt. Diese Kritik aber ist das Ergebnis einer verzerrten Interpretation der Tatsachen oder eines Vorurteils.

Zur Person

  • Pier Carlo Padoan

    Pier Carlo Padoan, 67, ist seit Anfang 2014 italienischer Finanzminister. Zuvor war der Ökonom beim Internationalen Währungsfonds und bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig.

Beginnen wir mit der These, wonach es sich um einen Bail-out handele. Unter Bankenrettung versteht man in der Regel das...


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