Denkfabrik: Es ist höchste Zeit, die Geldpolitik zu straffen

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PremiumKommentarDenkfabrik: Es ist höchste Zeit, die Geldpolitik zu straffen

15. September 2017
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Ein starker Euro setzt die EZB unter Druck. Wann kommt die geldpolitische Wende?

EZB und Fed rechtfertigen ihre expansive Geldpolitik mit der Behauptung, der Gleichgewichtszins liege bei null Prozent. Das ist falsch.

Die kräftige wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum setzt die Europäische Zentralbank (EZB) unter Zugzwang. In der ersten Hälfte dieses Jahres hat die Wirtschaft um rund zwei Prozent zugelegt. Zudem ist die Kerninflation, die preislich stark schwankende Güter (Lebensmittel, Energie) ausspart, seit Längerem positiv, es gibt keine Deflationsgefahren. Angesichts dessen ist der Krisenmodus der Geldpolitik mit negativen Zinsen und massiver Bilanzausweitung durch Anleihekäufe nicht mehr angemessen. Zudem nähert sich die EZB der selbst gesetzten Obergrenze für Anleihekäufe, der zufolge sie nicht mehr als 33 Prozent je Emittent kaufen darf.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat bereits angemahnt, dass die Geldpolitik...


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