Libyen Wintershall und die Frage nach dem Schutzgeld

Premium

Der Öl- und Gaskonzern Wintershall hat seinen Streit mit dem libyschen Staat beigelegt. Wie die BASF-Tochter in Libyen Geschäfte macht, bleibt fragwürdig.

Wintershall-Ölförderung in Libyen Quelle: PR

Das deutsche Öl- und Gasunternehmen Wintershall hat offenbar einen Milliardendeal in Libyen unter Dach und Fach gebracht. Nach Informationen der WirtschaftsWoche konnte die BASF-Tochter kürzlich einen monatelangen Streit mit der staatlichen libyschen Ölgesellschaft NOC um eine Milliardenstrafe beilegen – muss dafür aber mehr als Dreiviertel seiner Ölproduktion in der libyschen Wüste an die NOC abtreten.

Was Sie über den Ölpreis wissen müssen

Von 65.000 Barrel, die die Deutschen jeden Tag in der Region fördern (Marktwert rund drei Millionen Dollar), darf Wintershall nur etwa 12.500 Barrel selbst vermarkten. Der Rest geht an die NOC und wird von ihr in den Verkauf gebracht. Wintershall bestätigt, dass es eine vorläufige Vereinbarung zur Wiederaufnahme der Produktion gebe, macht zu den genauen Zahlen jedoch keine Angaben. Die NOC äußerte sich nicht.

 
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%