BörsenWoche: Stada & Co.: Im Übernahmepoker Nerven bewahren

WirtschaftsWoche Premium Welt

Dossiers

PremiumBörsenWoche: Stada & Co.: Im Übernahmepoker Nerven bewahren

23. August 2017
von Hauke Reimer

Wie man es macht, macht man es falsch? Wer in Übernahmekämpfen so denkt, hat schon verloren. Es ist wichtiger, einen klaren Kopf zu behalten, als den letzten Euro herausholen zu wollen.

Fast hätten Anleger sich erneut verzockt, bei einem großen Übernahmeversuch in Deutschland. Doch beim hessischen Pharmahersteller Stada glückte die Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven am vergangenen Freitag dann doch noch. Die Übernahme Epigenomics, eines deutschen Spezialisten für Bluttests zur Krebsdiagnostik, war Mitte Juli hingegen geplatzt, weil zu wenige Aktionäre mitzogen. Der Kurs rutschte in der Folge rund 50 Prozent ab.

Hier geht's zum aktuellen Finanzbrief.

Anzeige

Wäre der Deal auch bei Stada gescheitert, hätten ebenfalls hohe Kursverluste gedroht. Zu Jahresbeginn hatte die Stada-Aktie bei 47 Euro notiert, weit unter den jetzt gebotenen 66,25 Euro. Und doch mussten sich alle Aktionäre, die ihre Aktien den Finanzinvestoren andienten, vorerst als Verlierer fühlen: Nach Verkündigung der Annahme stieg der Kurs kräftig und lag zu Wochenbeginn über 76 Euro, 15 Prozent über dem Gebotspreis. Wie man es macht, macht man es falsch, könnten sich Aktionäre also sagen.

Premium BörsenWoche Stada & Co.: Im Übernahmepoker Nerven bewahren

Wie man es macht, macht man es falsch? Wer in Übernahmekämpfen so denkt, hat schon verloren. Es ist wichtiger, einen klaren Kopf zu behalten, als den letzten Euro herausholen zu wollen.

zum Dossier

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%