Digital Update: Alexa, warum hast du das bloß getan?

PremiumkolumneDigital Update: Alexa, warum hast du das bloß getan?

12. Juni 2017
Kolumne von Léa Steinacker

Künstliche intelligente Systeme entscheiden immer mehr. Dabei verstehen selbst ihre Programmierer oft nicht mehr, wie sie funktionieren.

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Amazons künstliche Intelligenz Alexa.

Das Auto biegt ab, die Versicherungsprämie steigt, eine Drohne feuert Munition ab, ein Kredit wird verwehrt – solche Entscheidungen treffen heute Menschen. In nicht allzu ferner Zukunft dürften Maschinen uns aber das Abwägen abnehmen. So wie dies Amazons künstliche Intelligenz Alexa schon heute in vielen Haushalten tut. Aufgrund der Hörgewohnheiten wählt sie etwa Songs aus und spielt sie automatisch ab. Wer Coldplay mag, der hat wahrscheinlich nichts gegen James Blunt.

Möglich wird das durch selbstlernende Algorithmen, die hinter Alexa stecken. Je mehr Daten (beispielsweise die Songs) sie zugefüttert bekommen, desto mehr Muster erkennen sie darin – auf deren Grundlage sie dann ihre Auswahl treffen. Auf welchem Wege genau die Technologie zu ihren Entschlüssen gekommen ist, das aber bleibt ihr Geheimnis. Und dass wir Alexa nicht fragen können, wie sie ausgerechnet auf James Blunt kommt, ist ein Problem.

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