Digitalisierung: Was Unternehmen von der Spielebranche lernen können

PremiumDigitalisierung: Was Unternehmen von der Spielebranche lernen können

21. August 2017
von Andreas Menn

Die Spielebranche macht es vor: Handy-Games sind die neuen Blockbuster. Wer digitale Wirtschaft verstehen will, sollte die Macher des Computerspiels Forge of Empires besuchen.

Bild vergrößern

Hat den Bogen raus: Supercell setzte 2016 mit Clash of Clans 1,2 Milliarden Dollar um.

Morgens halb neun in Deutschland reisen Tausende Pendler in die Vergangenheit. Das Handy in der Hand, den Blick auf dem Bildschirm, schlagen sie Schlachten in der Steinzeit, bauen Herbergen im Mittelalter, sammeln Gold im Kolonialzeitalter. Sie zocken Forge of Empires auf dem Smartphone.

Das Strategiespiel ist das erfolgreichste im Angebot von Innogames, Deutschlands größtem Computerspielehersteller. Und in der Zentrale im Hamburger Stadtteil Hammerbroock, einem sechsstöckigen Bau mit gut 400 Arbeitsplätzen, hält Stefan Walter den Hit am Laufen. Wie jeden Tag versammelt der 35-jährige Produktchef für das Spiel an diesem Morgen im August sein Team. Ein Dutzend Entwickler, Designer und Mitarbeiter, die den Kontakt zu Spielern im Netz halten, lümmeln auf Sofas, die meisten Anfang 30, männlich, Turnschuhträger. Walter stellt sich neben eine Tafel, vollgekritzelt mit Aufgaben, und fragt: „Wo hakt’s?“

Anzeige

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%