Emotional Computing: Milliardenmarkt für die Vermessung der Gefühle

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PremiumEmotional Computing: Milliardenmarkt für die Vermessung der Gefühle

09. August 2017
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Computer werden immer besser darin, Gefühle und Stimmungen von Menschen zu erfassen. Die Wirtschaft sieht darin Chancen.

von Varinia Bernau

Vor 20 Jahren prophezeite eine Forscherin, Computer werden auch fühlen können. Nun könnte aus dieser Idee ein Milliardengeschäft werden.

Jens-Uwe Garbas steht vor einem Computer und schneidet Grimassen. Kräuselt er die Augenbrauen, erscheint auf dem Bildschirm ein roter Balken hinter der Aufschrift „angry“. Zieht er die Mundwinkel nach oben, wird die Linie hinter „happy“ länger.

Die Software, der Garbas und seine Kollegen am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (ISS) in Erlangen seit mehr als fünf Jahren Emotionen beibringen, hat Langnese schon eingesetzt, um glücklichen Kunden ein Eis zu spendieren. Marktforscher messen mit ihr die Wirkung von Werbefilmen. Und Autobauer würden Fahrern damit ganz gern das Leben leichter machen. Etwa, indem sie ihnen nicht just in dem Moment, in dem sie...


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