Krebsdiagnosen: Wann mehrere Ärzte besser sind als einer

PremiumKrebsdiagnosen: Wann mehrere Ärzte besser sind als einer

08. September 2016
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Wie gut sind Einzel- und Gruppendiagnosen von Ärzten? Auf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-Mammographie ist ein winziger Tumor in der Brust einer Patientin zu sehen.

von Katja Joho

Wer eine schlimme Diagnose vom Arzt bekommt, fragt sich schnell, ob eine zweite Diagnose eines unabhängigen Arztes sinnvoll wäre. Dem sind Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts auf den Grund gegangen – mit einem eindeutigen Ergebnis.

Die Mehrheit weiß es häufig besser. Doch gilt das auch für Mediziner? Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB) haben das in einer großangelegten Analyse anhand von Zehntausenden Brust- und Hautkrebsdiagnosen untersucht. Aus der Studie können Patienten und Ärzte ihren Nutzen ziehen. Denn sie klärt die Frage, ob nach der Erstdiagnose weitere Einschätzungen anderer Ärzte sinnvoll sein können.

Um zu einem Urteil zu gelangen, legten die Wissenschaftler einen gängigen Forschungsansatz zugrunde: die kollektive Intelligenz. Bei der kollektiven Intelligenz gehen Forscher davon aus, dass die Mehrheit klüger ist als der Einzelne und infolgedessen auch die besseren Entscheidungen trifft. In der Wissenschaft gilt...


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