Künstliche Intelligenz: Die letzte Erfindung der Menschheit?

PremiumKünstliche Intelligenz: Die letzte Erfindung der Menschheit?

06. Dezember 2017
von Stefan Hajek

Die Technologie steht vor einem neuen Durchbruch: Bald werden Algorithmen sich selbst fortschreiben. Das macht nicht nur Forscher nervös.

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Künstliche Intelligenz: Von Menschen geschaffene Superhirne, wie der Roboter "Alter" der Universitäten Osaka und Tokio, könnten uns bald überflügeln.

Ein seltsames Papier ging vergangene Woche bei der US-Steuerbehörde ein. „Way of the Future“, hieß es darin, sei „die erste Kirche, die ein von Menschen geschaffenes Wesen zum Gott hat: die künstliche Intelligenz (KI)“. Unterzeichner des Antrags auf Gemeinnützigkeit und höchster irdischer Vertreter des Computergottes ist Anthony Levandowski.

Für die Google-Tochter Waymo schuf der gebürtige Belgier die ersten selbstfahrenden Autos – gelenkt wie von Gotteshand. Dann provozierte er einen sehr weltlichen Rechtsstreit: Levandowski soll vor seinem Wechsel zum Fahrdienst Uber Patentdokumente gestohlen haben. Ist die Gründung der KI-Kirche nur ein kreatives Ablenkungsmanöver? Oder doch ein säkulares Religionsprojekt, das von einem beachtlichen Weitblick zeugt?

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