Afrikas Bauern setzen auf Chia-Anbau, doch der Boom birgt Risiken

PremiumAfrikas Bauern setzen auf Chia: Die Risiken des Superfood-Booms

09. August 2017
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Immer mehr Kleinbauern in Uganda steigen von traditionellem Getreide wie Mais auf Chia-Samen um, weil der Anbau leichter ist und sie dafür bessere Preise bekommen.

Statt traditionellem Getreide wie Mais nun Chia-Samen: Afrikanische Kleinbauern haben die Chancen des Superfoods erkannt – etwa auf dem deutschen Markt. Doch ob sich das langfristig lohnt, muss sich zeigen.

Elizabeth Natocho streift mit den Händen durch hüfthohe Pflanzen mit lilafarbenen Blüten. „Der Anbau von Chia-Samen ist unsere Haupteinnahmequelle“, erklärt die 41-jährige Uganderin. Damit sorge sie für ihren Mann und neun Kinder. Vor einigen Jahren baute sie noch Mais an, was hauptsächlich der Selbstversorgung diente – wie etliche Ugander in der Region. Heute wachsen auf ihren 42 Hektar in Namayingo im Osten Ugandas Chia-Pflanzen, deren Samen unter anderem nach Deutschland, Irland und Dänemark exportiert werden.

„Chia ist ein riesiger Markt, der sich öffnet“, sagt Robert Okello. Er ist der Chef von Sage Uganda, die unter anderem Chia von Natocho kaufen...


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