Abgasskandal: Welche Verfahren noch auf VW zukommen

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PremiumAbgasskandal: Welche Verfahren noch auf VW zukommen

25. Januar 2017
von Annina Reimann

Nach der Einigung in den USA verlagert sich die Aufarbeitung des Dieselskandals nach Deutschland. Straf- und zivilrechtlich sind noch einige Verfahren offen – was Volkswagen weitere Milliarden kosten könnte.

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In Braunschweig sind einige Klagen gegen VW eingegangen.

Für gewöhnlich beschäftigen sich die Ermittler der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit Dieben, Räubern und ab und zu mal einem Drogenhändler. Doch seit Monaten arbeiten rund 10 der gut 60 Strafverfolger an einem Fall mit besonderer Brisanz. Sie prüfen, ob sich VW-Manager und Ingenieure bei der Manipulation von Dieselfahrzeugen strafbar gemacht haben. Etwa 20 Polizisten des Landeskriminalamts gehen ihnen zur Hand.

Anders als ihre Kollegen in Amerika arbeiten die Niedersachsen den Fall stillschweigend ab. Doch für VW könnte es die Ruhe vor dem Sturm sein. Zwar hat sich der Autobauer jüngst mehrfach in den USA mit den Behörden verglichen – zuletzt gegen Zahlung von 4,3 Milliarden Dollar. Hierzulande droht dem Unternehmen und früheren wie aktuellen Managern noch Ärger.

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