Elektroautos in Afrika: Ein Kontinent setzt auf den Diesel

PremiumElektroautos in Afrika: Ein Kontinent setzt auf den Diesel

06. September 2017

Während sich in Europa die Hersteller auf eine Zukunft mit Elektroautos einstellen, landen viele alte Dieselautos von hier in Afrika. Dort sieht man die Debatte um die Zukunft von Diesel-Autos eher skeptisch.

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So sieht vielerorts in Afrika noch der Straßenverkehr aus.

Matthias Boddenbergs Stolz steht direkt neben dem Eingang: zwei solarbetriebene Ladesäulen für E-Autos. „Vorige Woche kam jemand vorbei und bat darum, seinen Wagen hier aufladen zu dürfen“, sagt der Leiter der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das Südliche Afrika. Ihre Repräsentanz in Johannesburg ist eine Art Geheimtipp für Fahrer von E-Autos. Denn in der südafrikanischen Millionenmetropole gibt es sonst nur drei derartige Stationen. Ihre Zahl ist so bescheiden, weil auch die Zahl der E-Autos überschaubar ist.

Auf 275 Fahrzeuge schätzt Nico Vermeulen sie in Südafrika – einem Land, das immerhin fast dreimal so groß wie Deutschland ist. „Wir hinken Europa wahrscheinlich zehn Jahre hinterher“, sagt der Chef des einflussreichen Verbands der Automobilhersteller Südafrikas (Naamsa). Immerhin verkaufen BMW und Nissan schon die ersten E-Autos in dem Kap-Staat, der trotz eines kaum einprozentigen Anteils an der weltweiten Automobilproduktion als eine Art Testmarkt für alle großen Hersteller der Welt gilt – Chinesen inklusive.

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