Krise in der Autoindustrie: Der Absturz einer Ikone

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PremiumKartellverdacht in der Autoindustrie: Der Absturz einer Ikone

28. Juli 2017
von Martin Seiwert, Simon Book, Bert Losse, Tim Rahmann, Annina Reimann, Christian Schlesiger, Cordula Tutt, Silke Wettach

Das Auto war für Deutsche mehr als ein Produkt, es war ein nationales Symbol für Jobs und Fortschritt. Lange nutzten Konzerne mithilfe der Politik diese Liebe aus. Doch mit Dieselgate und geheimen Absprachen ist das Vertrauen weg - und vielleicht noch viel mehr.

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Das Auto war für Deutsche mehr als ein Produkt, es war ein nationales Symbol. Lange nutzten Autokonzerne, assistiert von der Politik, die Liebe aus - nun kommt die Rechnung.

Wer wissen möchte, mit welcher Geschwindigkeit die Autorepublik Deutschland gerade auf einen Totalschaden zurast, muss nicht in Wolfsburg anhalten, auch nicht in Stuttgart oder München, nicht einmal im Bundesverkehrsministerium oder Bundeskanzleramt in Berlin. Er muss Stopp machen in einem unauffälligen Frankfurter Büroturm.

Dort hocken seit Tagen Analysten zusammen, sie alle beackern die Autoindustrie, über ihre Bildschirme tickern wichtige Branchenupdates: die Nachwehen von Dieselgate, natürlich, aber auch all jene neuen, ungeheuerlichen Vorwürfe, die die Autobauer als Spekulation bezeichnen. BMW, Volkswagen, Porsche, Audi und Daimler sollen in Hunderten geheimer Treffen nicht nur den Wettbewerb systematisch ausgehebelt, sondern auch ein Kartell unter anderem zur Dieselmauschelei geformt haben.

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