Volkswagen: Wie Kronzeugen die Vorstände in der Diesel-Affäre belasten

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PremiumVolkswagen: Wie Kronzeugen die Vorstände in der Diesel-Affäre belasten

12. Juli 2017, aktualisiert 04. August 2017, 16:34 Uhr
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Um ihre Strafen zu reduzieren, sollen VW-Mitarbeiter Vorgesetzte belasten.

von Andreas Macho, Annina Reimann und Martin Seiwert

Ehemalige VW-Mitarbeiter werden zu Geiseln der Justiz: Um ihre Strafen zu reduzieren, sollen sie Vorgesetzte belasten. Diesen Freitag hat sich Oliver Schmidt schuldig bekannt.

Voraussichtlich noch im August dürfte es so laufen: James Robert Liang wird auf einem der Parkplätze am West Lafayette Boulevard im Zentrum von Detroit parken. Er wird dann, bekleidet mit Anzug, Krawatte und elektronischer Fußfessel, das Bundesgericht in Michigan betreten. Begleitet von seinen Anwälten wird der 63-Jährige die Flure durchschreiten und schließlich vor dem Bundesrichter Sean Cox stehen. Dieser wird ein Urteil verlesen, laut dem Liang wohl für längere Zeit Abschied von der Freiheit nehmen muss und das Wellen bis nach Deutschland, in die höheren Etagen der hiesigen Autoindustrie, schlagen wird.

Denn Richter Cox könnte den deutschen VW-Ingenieur, der...


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