Deutsche Bank: Besser draußen bleiben

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PremiumKommentarDeutsche Bank: Besser draußen bleiben

24. Februar 2017
von Cornelius Welp

Chinesische Investoren greifen nach deutschen Banken. Für den nötigen Wandel der Branche ist das schlecht.

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Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.

Die Deutsche Bank darf sich freuen. Mit dem chinesischen Mischkonzern HNA hat sie einen Großaktionär präsentiert, der an ihre Perspektiven glaubt. Ihm könnten weitere folgen. So sollen Chinesen am Kauf der Postbank und sogar der HSH Nordbank interessiert sein. Dass sie tatsächlich zuschlagen, ist zweifelhaft. Sollten sie es ernsthaft wollen, dürfte es kaum Widerstand geben. Politiker würden sich über erhaltene Arbeitsplätze freuen, Aufseher über Kapital. Und auch für die Banken wäre das toll. Sie könnten frisch gestärkt weiter machen und müssten nicht mal harte Einschnitte fürchten. Denn meist behandeln Chinesen ihr Eigentum pfleglich. Bei Industrieunternehmen ist das gut so, bei Banken wäre es das nicht. Man muss sich nur mal vorstellen, Chinesen hätten 2008 wie geplant die Dresdner Bank gekauft. Dann gäbe es die heute noch – und mit ihr einen weiteren Anbieter auf dem übervollen deutschen Markt, den digitale Angreifer noch enger machen.


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