Einblick: Das Orakel von Basel nervt wieder – zum Glück

PremiumEinblick: Das Orakel von Basel nervt wieder – zum Glück

08. Dezember 2017
von Beat Balzli

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt erneut vor den Gefahren der niedrigen Zinsen. Das tat sie auch vor 2007. Diesmal sollte man ihr zuhören.

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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel.

Die unbeliebtesten Besserwisser sind die, die auch noch recht behalten. In dieser Disziplin gibt es auf der Welt nur wenige Großmeister. Einer davon sitzt in der Regel in einem Turm in Basel. Dort residiert die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Die Zentralbank aller Zentralbanken ist so eine Art Vatikan der Geldströme. Deren Chefökonom predigt gerne Enthaltsamkeit. Denn er scheut Tiefzins-Exzesse wie der Teufel das Weihwasser. So ist das heute – und so war das vor über zehn Jahren schon einmal.

Damals hieß der Mann William White. Der nette Kanadier lebte für die Welt der Notenbanken. Im Herbst der Karriere bestand seine Mission aus dem Warnen vor dem Weltuntergang. Leute wie Alan Greenspan raubten ihm den Schlaf. Der legendäre Fed-Chef vertrat die Philosophie des billigen Geldes.

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