Strafbefehl gegen Fahrenschon: „Steuerhinterziehung durch Unterlassen“

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PremiumInterviewStrafbefehl gegen Fahrenschon: „Steuerhinterziehung durch Unterlassen“

08. November 2017
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Raoul Riedlinger.

von Christian Ramthun

Der Strafbefehl gegen Sparkassenpräsidenten Fahrenschon ist wohl kein Einzelfall. Die Finanzämter gehen inzwischen härter gegen säumige Steuerbürger vor, sagt Raoul Riedlinger, Präsident der Bundessteuerberaterkammer.

Wie kann es passieren, dass ein Steuerbürger bei verspäteter Abgabe seiner Steuererklärung und trotz möglicher Verzugszinsen und Säumniszuschlägen ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung bekommen kann?
Raoul Riedlinger: Umsatzsteuer- und Einkommensteuererklärungen müssen beim Finanzamt fristgemäß abgegeben werden, damit die Steuer ordnungsgemäß erhoben und entrichtet werden kann. Zum einen kann die Nichtabgabe steuerliche Konsequenzen zur Folge haben wie zum Beispiel die Schätzung der Besteuerungsgrundlagen oder die Festsetzung eines Zwangsgeldes zur Erzwingung der Abgabe. Zum anderen kann die verspätete Abgabe einer Steuererklärung  aber auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, denn wer eine Steuererklärung oder -anmeldung nicht fristgerecht abgibt, begeht eine Steuerhinterziehung.

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Zur Person

  • Raoul Riedlinger

    Raoul Riedlinger ist seit 2015 Präsident der Bundessteuerberaterkammer.

Wann ziehen Fristversäumnisse...


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