Briefporto: Erst versagt die Politik, dann der Briefmarkt

PremiumKommentarBriefporto: Erst versagt die Politik, dann der Briefmarkt

12. August 2016
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Eine Mitarbeiterin der Deutschen Post sortiert Großbriefe im Briefzentrum Leipzig (Sachsen).

von Justus Haucap

Die Post erhöht mal wieder das Porto. Möglich wird das, weil die Regierung das Staatsunternehmen schützt. Höhere Dividenden für den Finanzminister dürfen nicht wichtiger sein als Wettbewerb am Briefmarkt.

Mal wieder möchte die Deutsche Post das Briefporto erhöhen, so hat es Post-Konzernvorstand Jürgen Gerdes jüngst angekündigt. Seit dem 1. Januar 2013, als das Porto von 55 auf 58 Cent angehoben wurde, wäre das dann eine Preissteigerung von rund 45 Prozent. Bei einem Marktanteil von 90 Prozent im Briefmarkt braucht man auch nicht lange nach komplizierten Erklärungen dafür zu suchen. Zum Vergleich: Im Paketbereich herrscht Wettbewerb, dort hat DHL die Preise seit 2011 um rund zehn Prozent erhöht, Konkurrenten wie etwa Hermes gar nicht. Dabei dürften Löhne und andere Kosten sich ähnlich wie im Briefmarkt entwickelt haben.

Möglich sind die...


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