Helios-Krankenhäuser: Fresenius legt sich mit seinen Ärzten an

PremiumHelios-Krankenhäuser: Fresenius legt sich mit seinen Ärzten an

09. September 2015
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Fresenius-Chef Ulf Schneider: „Die wirtschaftlichere Vorgehensweise ist auch für die Patienten besser.“

von Jürgen Salz

Nach der Übernahme der Rhön-Kliniken will Fresenius den Gewinn der Kliniksparte zweistellig steigern und weiter zukaufen. Ein Teil der Mediziner rebelliert – und könnte so die Wachstumspläne gefährden.

Zweimal im Jahr tauscht Ulf Schneider, Chef des Gesundheitskonzerns Fresenius im hessischen Bad Homburg, den Anzug gegen einen weißen Pflegerkittel. Der 49-Jährige teilt dann, wie zuletzt im konzerneigenen Klinikum Hildesheim, für ein bis zwei Tage Mahlzeiten an Patienten aus oder schiebt Betten von einer Station auf die andere. So will der Betriebswirt erfahren, mit welchen Problemen Ärzte und Pfleger in seinem weitverzweigten Reich im Alltag zu kämpfen haben. „Ein körperlich und auch menschlich-seelisch sehr anstrengender Job“, befindet Schneider.

Das Problem an der mitfühlenden Analyse des Konzernchefs: Viele seiner medizinischen Angestellten, die für die Fresenius-Kliniksparte Helios arbeiten, glauben mittlerweile, dass ausgerechnet...


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