Interview Sir Martin Sorrell: „Netflix wird sich für Werbung öffnen“

PremiumInterviewInterview Sir Martin Sorrell: „Netflix wird sich für Werbung öffnen“

08. September 2017, aktualisiert 13. September 2017, 16:08 Uhr
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WPP-Chef Martin Sorrell

von Yvonne Esterházy

Der Gründer und Chef der Londoner Werbe-Holding WPP über lahme Umsätze im laufenden Jahr, den Sparkurs der Konsumgüterhersteller und die Zukunft des Fernsehens.

WirtschaftsWoche: Sir Martin, Sie sind einer der schärfsten Brexit-Kritiker, werden Sie nach dem EU-Austritt Großbritanniens nach Deutschland umziehen?
Martin Sorrell: Ernsthaft? (lacht) Umziehen vielleicht nicht, aber nun da Großbritannien die EU verläßt, wird Deutschland für WPP noch wichtiger. Wir beschäftigen dort – ohne die neu erworbene Agentur Thjink – mehr als 8000 Mitarbeiter und machen einen Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Dollar. Deutschland ist nach den USA, Großbritannien und China unser viertgrößter Markt und wird als Resultat des Brexit noch stärker werden.

Kürzlich haben Sie sogar die deutsche Agentur Thjink gekauft. Haben Sie die eigentlich zu 100% übernommen und zu welchem...


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