NS-Vergangenheit: Historikerstreit bei der Volkswagen AG

PremiumNS-Vergangenheit: Historikerstreit bei der Volkswagen AG

28. August 2016
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Hat Audi schwere Fehler beim Umgang mit der NS-Zeit begangen?

von Harald Schumacher und Martin Seiwert

Wie eng waren die Audi-Gründer ins Hitler-Regime verstrickt? Darüber streiten Historiker im VW-Konzern.

Mit Schraubenziehern und Muskelkraft sorgten die Arbeiter des städtischen Bauhofs am 30. Juni in der Bruhnstraße im Gewerbegebiet von Ingolstadt für historische Reinlichkeit:
Die Männer im orangefarbenen Arbeitsdress überklebten mit roten Bändern das Straßenschild mit dem Namen des Audi-Stammvaters Richard Bruhn und montierten direkt darüber ein neues: „Karl-Ferdinand-Braun-Straße“ – benannt nach dem Physiker und Nobelpreisträger Braun.

Ein Jahr noch soll der durchgestrichene Straßenname hängen bleiben. Dann landet er auf dem Müllhaufen der Geschichte, weil Bruhn auch schon das Audi-Vorgänger-Unternehmen Auto Union von 1932 bis 1945 führte und in der NS-Zeit mörderische Zwangsarbeit vorantrieb. Sieben Konzentrationslager richteten die Nazis...


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