Konsumgüterriesen überprüfen ihre Etats für Werbung.

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PremiumWerbung: Kein Geld für den Bot

12. September 2017
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Der Sparkurs von Procter und Co. bei Digitalmedien sorgt bei Martin Sorrells WPP für sinkende Umsätze.

von Peter Steinkirchner und Yvonne Esterházy

Konsumgüterriesen überprüfen ihre Etats für Werbung. Vor allem an Onlineanzeigen wächst die Kritik. Das wird zum Problem für die Chefs der Werbekonzerne wie Martin Sorrell von WPP.

Wenn Martin Sorrell im Gespräch erklärt, dass „die besten Dinge in kleinen Portionen“ kommen, meint er den Espresso in seiner Hand – und selbstironisch die eigene Körpergröße. Ganz sicher jedenfalls nicht sein Gehalt. Nachdem der inzwischen 72-jährige Gründer und Chef des Werbekonzerns WPP in den vergangenen Jahren mit Jahreseinkommen von umgerechnet bis zu 90 Millionen Euro die Aktionäre erzürnte, hat das Unternehmen nun eine Grenze eingezogen. Darben muss Sorrell trotzdem nicht. Mit maximal 20 Millionen Euro zählt er immer noch zu den absoluten Topverdienern unter Europas Managern.

Dabei wäre ein bescheidenerer Auftritt durchaus angemessen. Denn die geschäftlichen Perspektiven beim mit...


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