Energiekonzerne-Drama Fortums Angebot und Unipers Ablehnung

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Der Einstieg des finnischen Energiekonzerns beim Kohle- und Gaskonzern Uniper ist ein Drama in vielen Akten. Im letzten dürften sich die Kontrahenten einig werden.

Pragmatischer Typ: Fortum-Chef Lundmark setzt mit dem Einstieg bei Uniper auf Gas statt auf Erneuerbare Quelle: REUTERS

Die Ölgemälde von skandinavischen Meistern hat Pekka Lundmark unter seinen Mitarbeitern versteigert. Auch der große Globus und die Schiffsglocken in der Büroecke müssen weg. „Für all das ist kein Platz mehr“, sagt der Fortum-Chef. Lundmark und seine rund 1300 Mitarbeiter in der Zentrale des finnischen Energiekonzerns müssen umziehen. Der Betonklotz in Espoo, der zweitgrößten finnischen Stadt nach Helsinki, ist marode geworden.

Die neue Fortum-Heimat steht praktischerweise gleich gegenüber. Dort war einst die Zentrale des langjährigen Handymarktführers Nokia. Und weil es im Ex-Nokia-Haus weniger Platz gibt, ist Zusammenrücken angesagt beim größten nordischen Stromanbieter, zu dessen Auffälligkeiten derzeit gehört, dass er beabsichtigt, Anfang 2018 als neuer Großinvestor beim Düsseldorfer Kohle- und Gaskonzern Uniper einzusteigen.

 
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