Onlinehändler: Windeln.de leidet unter Wachstumsschmerzen

PremiumOnlinehändler: Windeln.de leidet unter Wachstumsschmerzen

20. April 2017
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Voll in die Hose: Windeln.de schwächelt.

von Henryk Hielscher

Der einst gefeierte Onlinehändler für Babyprodukte schwächelt beim Wachstum. Vor allem das Chinageschäft ist riskant.

Konstantin Urban kennt die Nöte der windeln.de-Aktionäre – er ist selber einer. Exakt 1.745.862 Anteilsscheine nennt der Vorstand und Mitgründer des Online-Babyausstatters sein Eigen. Zum Börsenstart vor zwei Jahren brachte es sein Aktienpaket auf einen Börsenwert von mehr als 32 Millionen Euro. Heute wären Urbans Papiere noch rund 5,6 Millionen Euro wert.

Die Kursschmelze zeigt, wie es um die frühere E-Commerce-Hoffnung steht: Bei windeln.de herrscht Baby-Blues statt Börsenglück.

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Seit dem Gang aufs Parkett jedenfalls leidet das Münchner Jungunternehmen unter hartnäckigen Gedeih- und Entwicklungsstörungen: 2016 wuchs windeln.de fast ausschließlich über Zukäufe, nicht aber aus eigener Kraft. Der operative Verlust stieg...


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