Glencore: Die Rückkehr des Riesenreichs

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PremiumGlencore: Die Rückkehr des Riesenreichs

19. August 2017
von Rüdiger Kiani-Kreß und Andreas Macho

Vor zwei Jahren erst wetteten Hedgefonds auf die Pleite des Schweizer Rohstoffriesen. Heute ist Glencore stärker denn je, und auch Chef Ivan Glasenberg ist wieder ganz der Alte.

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Das Comeback von Glencore: Der schweizer Rohstoff-Riese so stark wie nie.

Der Erzkönig tritt entspannt auf, will locker und zugänglich wirken, so, als sei es gar nichts Besonderes, sich mit ihm auszutauschen. „Hi, ich bin Ivan“, stellt er sich vor, und sein Lächeln dabei ist ebenso leicht verknittert wie sein bequem geschnittenes Hemd. In dem Konferenzraum atmet alles den Duft teurer Schlichtheit, die Stühle sind kaffeebraun, die Farben der Aquarelle an der Wand gedämpft. Vor den Fenstern malen sich satte Wiesen in den abendlichen Schweizer Himmel. Der Mann fixiert die Schokopralinen auf dem Tellerchen vor ihm. Das Gespräch kann losgehen.

Der Mann ist Ivan Glasenberg, 60 Jahre alt, gebürtiger Südafrikaner und seit 15 Jahren Chef von Glencore, einem der größten Rohstoffkonzerne der Welt. Aus dem beschaulichen und steuergünstigen schweizerischen Baar bei Zug heraus steuert er 155.000 Mitarbeiter, mit denen er in 50 Ländern zuletzt 153 Milliarden Dollar Umsatz machte.

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