K+S: Staatsanwalt fordert 325 Millionen Euro

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PremiumK+S: Staatsanwalt fordert 325 Millionen Euro

04. März 2016
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Das Logo des Kaliproduzenten K+S.

von Andreas Macho, Florian Zerfaß und Jürgen Salz

Der Kasseler Rohstoffkonzern K+S soll für ein angebliches Umweltvergehen mit knapp einem Jahresgewinn bezahlen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag, dass sich die Vorwürfe auch gegen die Topmanager Norbert Steiner und Ralf Bethke richten.

Norbert Steiner soll ein sehr aufdringlicher Bittsteller gewesen sein. Der heutige Vorstandschef des Kasseler Rohstoffkonzerns K+S, damals noch Leiter der Rechtsabteilung, soll im Januar 1998 einen leitenden Mitarbeiter zu seinem Besuch beim Staatssekretär im Thüringer Umweltministerium mitgebracht haben – und wohl auch eine heikle Forderung: Die zuständigen Behörden mögen doch bitte die Versenkung von Kalisalzlauge in eine poröse Gesteinsschicht unter dem Gebiet der thüringischen Gemeinde Gerstungen bewilligen.
Zwar bezweifelten Gegner, dass die Brühe dort verbleiben würde – mit Sorge um das Trinkwasser von Gerstungen. Doch Steiner und sein Begleiter sollen Druck gemacht haben: Wenn es keine Versenkerlaubnis gebe, müsse...


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