Merck: Nur Mut zur Wahrheit schafft Vertrauen

PremiumKommentarMerck: Nur Mut zur Wahrheit schafft Vertrauen

29. Oktober 2016
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Das offene Verhalten von Merck ist ein positives Paradebeispiel für den Umgang mit dunklen Unternehmenskapiteln.

von Jürgen Salz

Der Pharmariese Merck geht souverän mit einem düsteren historischen Kapitel um. Andere ducken sich weg.

Es ist und bleibt ein Skandal. Ohne krank zu sein, mussten Kinder in deutschen Heimen bis in die Siebzigerjahre hinein Medikamente zu Testzwecken schlucken – an den Folgen, etwa psychischen Störungen, leiden viele bis heute. Respekt verdient jedoch, wie eine der Herstellerfirmen, der Darmstädter Pharmakonzern Merck, damit umgeht: Das Unternehmen öffnete seine Archive.

Ein solches Verhalten ist leider nicht üblich. Die möglichen Opfer des einstigen Schering-Medikaments Duogynon – eines Schwangerschaftstests, der womöglich zu schweren Missbildungen führte – mussten etwa jahrzehntelang um Akteneinsicht prozessieren. Bei Grünenthal dauerte es etwa 50 Jahre, bis einem Topmanager das Wort „Entschuldigung“ gegenüber Contergan-Opfern über...


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