Stahlindustrie: Staatsgeld hilft beim Stahl nicht weiter

PremiumKommentarStahlindustrie: Staatsgeld hilft beim Stahl nicht weiter

08. April 2016, aktualisiert 10. April 2016, 08:44 Uhr
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Unter dem Motto "Stahl ist Zukunft" hat die IG Metall am kommenden Montag zum Aktionstag im ganzen Land.

von Silke Wettach

Die Politik sollte sich vor protektionistischen Reflexen gegen China und Industriesubventionen hüten.

Eine Branche fürchtet um ihr Überleben. Unter dem Motto „Stahl ist Zukunft“ hat die IG Metall am Montag zum Aktionstag im ganzen Land aufgerufen, unter anderem vor dem Kanzleramt. Ungewöhnlich ist die Demonstration schon deshalb, weil die Gewerkschaft den Schulterschluss mit Arbeitgebern und der Politik übt. Unternehmensvertreter werden ebenso erwartet wie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.
Vor allem die Überkapazitäten Chinas erfüllen die Branche mit Angst. In manchen Stahlsegmenten sind die Preise um bis zu 40 Prozent geschrumpft, seit China den Stahl, den es wegen seines Konjunktureinbruchs im Inland nicht benötigt, auf den Weltmärkten verkauft. Chinas Staatskonzerne verschleudern den Stahl zu Preisen...


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