Volker Schenk: "Der Staat muss stärker in die Bahn investieren"

PremiumInterviewVolker Schenk: "Der Staat muss stärker in die Bahn investieren"

04. August 2017
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Volker Schenk ist Präsident des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland

von Christian Schlesiger

Den Wettbewerb bei Bahnprojekten im Ausland findet Volker Schenk unfair. Der Präsident des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) fordert im WirtschaftsWoche-Interview daher staatliche Hilfe für deutsche Zughersteller und im Notfall den Ausschluss ausländischer Konkurrenz in Europa.

Herr Schenk, viele Länder in Asien und Nordamerika planen Großprojekte auf der Schiene. Reibt sich die deutsche Bahnindustrie schon die Hände?
Volker Schenk: Schön wäre es. Aber die meisten Länder gehen recht restriktiv mit solchen Projekten um. Deutsche Unternehmen müssten wesentliche Teile ihrer Produktion dorthin verlagern, weil die Länder lokale Wertschöpfung voraussetzen, um bei den Ausschreibungen eine Chance zu haben. Das ist nachvollziehbar, aber für ein einzelnes Projekt verlegt kein Unternehmen die Produktionsstrukturen ins Ausland.

Die „Buy American“-Doktrin will US-Präsident Donald Trump verschärfen. Spüren Sie schon die Folgen des neuen Protektionismus in den USA?
Eigentlich ist Amerika schon immer sehr protektionistisch...


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