Snapchat: Kommt der Börsengang zu spät?

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PremiumSnapchat: Kommt der Börsengang zu spät?

02. Februar 2017
von Matthias Hohensee und Oliver Voß

Der Börsengang des Netzwerks soll die Branche vor dem Abwärtssog retten. Doch das Start-up könnte seine beste Zeit schon hinter sich haben.

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Logo von Snapchat.

Scott Galloway ist so etwas wie der Mann für Untergangsprophezeiungen in der Techbranche. Jahrelang – und lange vor vielen anderen – wütete der Marketingprofessor etwa über die „Fehlbesetzung Marissa Mayer“ als Chefin der Silicon-Valley-Ikone Yahoo und forderte ihren Rauswurf. Auf Burdas Technologiekonferenz DLD Anfang des Jahres in München überraschte Galloway erneut mit einer düsteren Prognose. Demnach dürfte der für März erwartete Börsengang des sozialen Netzwerks Snap abgeblasen werden. Das Unternehmen, früher als Snapchat bekannt, so orakelte der Hedgefund-Berater, habe seine besten Zeiten schon hinter sich.

Der Galloway-Aufschlag saß. Denn Snap ist nichts weniger als der größte Stern am Himmel der Hoffnung für das Silicon Valley. Der angestrebte Börsengang zu einer Bewertung von bis zu 30 Milliarden Dollar wäre nicht nur der größte eines US-Start-ups, seit sich Facebook im Mai 2012 auf das Parkett wagte. Snap soll vor allem den Börsenweg frei räumen für weitere hoch bewertete Unternehmen wie Uber oder Airbnb – und damit die ganze Region vor dem Abwärtssog retten.

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