Nordkorea: Warum deutsche Mittelständler mit Kim kuscheln

PremiumNordkorea: Warum deutsche Mittelständler mit Kim kuscheln

28. April 2017
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Anlagenbauer Dückinghaus: Molkereien für Nordkorea, moralische Ausrede für daheim.

von Simon Book

Kim Jong-un droht der Welt mit einem Atomkrieg. Mittelständler machen dennoch Geschäft mit ihm – etwa ein Anlagenbauer aus Westfalen. Warum handeln Mittelständler mit Diktator Kim Jong-un?

Die Diktatur kam durch Zufall ins Geschäft mit Georg Dückinghaus. An einem Werktag vor 13 Jahren erreicht ihn in seinem Büro in einem Ahlener Gewerbegebiet ein Anruf aus Berlin. Am Apparat: der Wirtschaftsattaché der nordkoreanischen Botschaft. Der große Führer sei auf der Suche nach einer Molkerei, deutsche Wertarbeit, gute Qualität, er habe große Hersteller gefragt. Doch: zu teuer, zu viel Technik, vor allem: Lieferort Pjöngjang. Am Ende habe keiner an ihn verkaufen wollen. Irgendwo habe er aber von Trubatec gehört. Die machten so was. Dückinghaus’ Firma.

Anlagenbauer Dückinghaus ist interessiert. Er lädt den Mann ein, bucht ihm ein Zimmer im...


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