Teddybärenexpansion Wie Steiff den Weltmarkt erobern will

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Der Klassiker unter den Stofftieren: ein Teddybär. Quelle: dpa

In Deutschland ist Steiff für seine Stofftiere berühmt, global sind Teddy & Co. allerdings unbekannt. Unternehmens-Chef Daniel Barth will das ändern.

Ein Teddy mit russischer Pelzmütze sitzt auf einem Globus, schräg gegenüber schwenkt ein anderer die französische Fahne. Zwei Bären spielen Trompete, ein weiterer sitzt im rot-grünen Heißluftballon. Im Plüschtier-Streichelzoo der Steiff Welt im schwäbischen Giengen an der Brenz ist die Traditionsmarke schon so global, wie ihr Chef Daniel Barth sie in den kommenden Jahren machen will: „Um nachhaltig als Premiummarke erfolgreich zu sein, ist eine globale Präsenz von zentraler Bedeutung. Das sichert unseren Wachstum“, sagt er.

Der ehemalige Lacoste-Manager Barth steht seit 2013 an der Spitze des 1880 gegründeten Unternehmens. Obwohl der Großteil des Umsatzes der Unternehmensgruppe aus einer Ventilfabrik stammt, ist sie vor allem für Stofftiere bekannt. Nach einer schweren Krise Anfang des Jahrtausends geht es mit den Plüschgefährten seit ein paar Jahren wieder aufwärts. 2016 steigerte Steiff den Umsatz mit ihnen um fünf Prozent auf 42 Millionen Euro.

 
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