Krankenkassen: Kampf gegen den Diagnose-Betrug

PremiumKrankenkassen: Kampf gegen den Diagnose-Betrug

19. Oktober 2017
von Jacqueline Goebel

Krankenkassen haben gezielt Ärzte dazu angeleitet, ihren Patienten schlechtere Diagnosen auszustellen. Der Grund: Es brachte ihnen Geld aus einem Ausgleichtopf. Nun soll der Risikostrukturausgleich reformiert werden. Doch stoppt das die Schummeleien?

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Die Analyse darüber, was schief gelaufen ist, ist rund 700 Seiten lang. "Ungefähr", sagt Professor Jürgen Wasem, denn schließlich ist das Dokument noch nicht ganz fertig. Es müssen noch ein paar Tabellen gebaut, ein paar Verweise geschrieben, noch alle Formatierungen angepasst werden. In etwa drei Wochen will der wissenschaftliche Beirat des Bundesversicherungsamts (BVA) sein Gutachten abgeben.

Auf das Dokument warten Krankenkassen und Gesundheitspolitiker seit Monaten. Es ist das wichtigste Schriftstück in einem politischen Streit, der Milliarden gekostet hat, und noch mehr: das Vertrauen der Verbraucher ins Gesundheitssystem. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie dreist haben die deutschen Krankenkassen in den vergangenen Jahren sich selbst und das System betrogen? Und vor allem: Wie kann man diesen Betrug stoppen?

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