Nach Brexit-Votum: Prudential erwägt Änderungen im Fondsgeschäft

Nach Brexit-Votum: Prudential erwägt Änderungen im Fondsgeschäft

, aktualisiert 10. August 2016, 20:06 Uhr
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Wenn Großbritannien nach dem Brexit den Zugang zum EU-Binnenmarkt verliert, kommen unbequeme Zeiten auf den Finanzstandort zu.

Quelle:Handelsblatt Online

Noch ist unklar, ob Großbritannien nach dem sogenannten Brexit den Zugang zum EU-Binnenmarkt behalten wird. Prudential liebäugelt aber schon jetzt mit der Verlagerung von Fonds auf das europäische Festland.

LondonDer britische Versicherer Prudential liebäugelt mit der Verlagerung von Fonds auf das europäische Festland, um sich nach dem Brexit-Votum den Zugang zum EU-Binnenmarkt zu erhalten. Es sei möglich, in der Vermögensverwaltung noch mehr Fonds nach Dublin oder Luxemburg umzusiedeln, kündigte Spartenchef Mike Wells am Mittwoch an. Alles hänge vom Ausgang der Verhandlungen über die Details des britischen EU-Austritts ab. Bisher ist noch unklar, ob Großbritannien nach dem sogenannten Brexit den Zugang zum EU-Binnenmarkt behalten wird. Vermögensverwalter benötigen diesen, um Investmentfonds an europäische Kunden verkaufen zu können.

Bisher macht Wells kaum Folgen der Brexit-Entscheidung aus. Derzeit kurbele vor allem das Asien-Geschäft das Wachstum an. Der operative Gewinn von Prudential kletterte im ersten Halbjahr um sechs Prozent auf 2,06 Milliarden Pfund (2,41 Milliarden Euro). Die Aktie legte daraufhin in London um mehr als zwei Prozent zu und gehörte damit zu den stärksten Gewinnern im FTSE 100.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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