Nach dem Brexit: UBS will Wealth-Management in Frankfurt ansiedeln

Nach dem Brexit: UBS will Wealth-Management in Frankfurt ansiedeln

, aktualisiert 02. Juli 2016, 11:59 Uhr
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Die Schweizer Großbank will ihr Wealth-Management nach Frankfurt verlagern. Das berichten Insider.

Quelle:Handelsblatt Online

Das Wealth-Management der Schweizer Großbank UBS soll laut einem Insider in Frankfurt gebündelt werden. Die Entscheidung muss noch offiziell beschlossen werden.

BerlinDie Schweizer Bank UBS will einem Zeitungsbericht zufolge ihre Wealth-Management-Aktivitäten in Frankfurt bündeln. Die Entscheidung für den Standort der sogenannten Europa-Bank der UBS sei auf die Main-Metropole gefallen, berichtete die „Neue Zürcher Zeitung“ am Samstag unter Berufung auf mit dem Projekt vertrauten Personen. Allerdings sei dies noch nicht offiziell von der Konzernleitung beschlossen. Neben Frankfurt seien Luxemburg und London als heiße Kandidaten für den Standort gehandelt worden. Nach dem Votum der Briten für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) sei London aber vom Tisch.

Der frühere Bundesbank-Präsident Axel Weber ist Präsident der Schweizer Bank. Im September rückt der ehemalige Commerzbank-Chef Martin Blessing in die UBS-Konzernleitung ein und übernimmt zunächst das Geschäft im Schweizer Heimatmarkt. Einem Medienbericht zufolge soll Blessing später Chef der Europa-Holding mit wahrscheinlichem Sitz in Frankfurt werden.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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