Nach Herabstufung: Indonesien kündigt JPMorgan

Nach Herabstufung: Indonesien kündigt JPMorgan

, aktualisiert 03. Januar 2017, 14:29 Uhr
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Indonesiens Regierung will nicht mehr mit JPMorgan zusammenarbeiten.

Quelle:Handelsblatt Online

Die indonesische Regierung will nicht mehr mit der US-Bank JPMorgan zusammenarbeiten. Hintergrund ist offenbar eine schlechte Bewertung des südostasiatischen Landes durch die nach Marktkapitalisierung weltgrößte Bank.

JakartaIndonesien hat nach einer schlechten Bewertung durch die Analysten von JPMorgan Chase die Zusammenarbeit mit der US-Großbank aufgekündigt. Nach einer umfassenden Prüfung sei die Regierung zu dem Schluss gekommen, dass das Land auf die Dienste von JPMorgan als Anleihehändler und Bank verzichten könne, sagte ein hochrangiger Vertreter des Finanzministeriums am Dienstag. Der Beschluss sei bereits umgesetzt worden. Hintergrund ist, dass Experten des Geldhauses Indonesiens Staatsanleihen im November auf „underweight“ von zuvor „overweight“ herabstuften.

JPMorgan habe die Entscheidung zwar erläutert, sagte der Ministeriumsvertreter. „Die Erklärung war für uns aber nicht einleuchtend.“ Brasilien beispielsweise werde mit der Einstufung „neutral“ besser bewertet als Indonesien, obwohl das südostasiatische Land politisch stabiler sei. JPMorgans Herabstufung betraf nicht nur Indonesien, sondern auch andere Schwellenländer wie Brasilien.

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Die Geschäfte des Geldinstituts in Indonesien liefen ganz normal weiter, sagte eine Sprecherin der Bank. „Die Auswirkungen für unsere Kunden sind minimal, und wir arbeiten weiter mit dem Finanzministerium zusammen, um das Problem zu lösen.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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