Nächste Strafe von der Finra: Deutsche Bank muss 12,5 Millionen Dollar Strafe zahlen

Nächste Strafe von der Finra: Deutsche Bank muss 12,5 Millionen Dollar Strafe zahlen

, aktualisiert 08. August 2016, 20:02 Uhr
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Die Aufseher der Finra bemängelten fehlende Kontrollmechanismen der Deutschen Bank. Interne Warnungen seien jahrelang ignoriert worden.

Quelle:Handelsblatt Online

Wegen Verletzung von Vertraulichkeitsbestimmungen wird die Deutsche Bank von der amerikanischen Aufsichtsbehörde Finra zur Kasse gebeten. Diese verhängte die höchste Strafe, die jemals in so einem Fall erlassen wurde.

New YorkUS-Aufseher haben gegen die Deutsche Bank eine Strafe von 12,5 Millionen Dollar wegen Verletzung von Vertraulichkeitsbestimmungen verhängt.

Unbefugte hätten zwischen 2008 und 2014 Zugang zu sensiblen Informationen gehabt, erklärte die Aufsichtsbehörde Finra am Montag. Die Informationen wurden über eine Art Lautsprecher (Squawk Box) an Analysten und Händler der Bank übertragen.

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Verbotenerweise hätten auch Mitarbeiter in der Vermögensverwaltung (Privat Client Services) diese Informationen hören können. Dazu zählen beispielsweise große Transaktionen von Kunden, die die Aktienkurse beeinflussen könnten. Die Aufseher bemängelten fehlende Kontrollmechanismen der Bank. Interne Warnungen seien jahrelang ignoriert worden. Daher verhängte die Finra die höchste Strafe, die jemals in so einem Fall erlassen wurde.

Das Gremium erklärte aber nicht, dass Mitarbeiter der Bank vertrauliche Informationen missbräuchlich verwendet hätten. Die Deutsche Bank erklärte sich nach Angaben der Finra bereit, ihre Kontrollmechanismen zu überarbeiten. Eine Deutsche-Bank-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab.

Quelle:  Handelsblatt Online
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