Negativzinsen: Schweizer Notenbank belässt Leitzins auf Rekordtief

Negativzinsen: Schweizer Notenbank belässt Leitzins auf Rekordtief

, aktualisiert 17. März 2016, 14:18 Uhr
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Die SNB will am Devisenmarkt intervenieren, sollte eine Schwächung des Franken nötig sein.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Schweizer Notenbank hält an ihrer Politik fest. Mit anhaltenden Negativzinsen und Eingriffen in den Devisenmarkt will die SNB den Franken niedrig halten – für viele Experten keine Überraschung.

ZürichDie Schweizerische Nationalbank (SNB) hält am eingeschlagenen geldpolitischen Kurs fest und setzt zur Schwächung des Frankens weiterhin auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen. Das Zielband für den Referenzzins Dreimonats-Libor beließen die Währungshüter am Donnerstag bei minus 1,25 bis minus 0,25 Prozent. Die Sichteinlagen der Banken bei der SNB werden weiterhin mit 0,75 Prozent belastet. Die SNB bekräftigte zudem, dass sie bei Bedarf am Devisenmarkt intervenieren will, um den Franken zu schwächen.

Von Reuters im Vorfeld der geldpolitischen Lagebeurteilung der SNB befragte Volkswirte hatte mit einem unveränderten Libor-Ziel gerechnet.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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