NordLB: 1000 Stellen stehen offenbar auf der Kippe

NordLB: 1000 Stellen stehen offenbar auf der Kippe

, aktualisiert 09. Juni 2017, 09:15 Uhr
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Die Landesbank könnte laut einem Bericht bis zu 400 Stellen in Bremen streichen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die krisengebeutelte NordLB könnte laut einem Bericht bis zu 1000 Stellen streichen – 500 davon am Hauptsitz in Hannover. Im vergangenen Jahr machte die Landesbank einen Verlust von fast zwei Milliarden Euro.

DüsseldorfDer Stellenabbau bei der kriselnden NordLB wird offenbar konkreter: Die WirtschaftsWoche berichtet unter Berufung auf Insider, dass die Landesbank allein an ihrem Standort in Bremen über 400 Stellen streichen könnte. Am Hauptsitz in Hannover stehen nach Informationen des Magazins mindestens 500 Stellen zur Disposition. Zudem könnten auch noch rund 100 Arbeitsplätze im Ausland wegfallen, vor allem der Standort Singapur könnte im Zuge der Neuausrichtung der Bank deutlich verkleinert werden.

Insgesamt beschäftigt die Bank derzeit rund 6000 Mitarbeiter. „Ich gehe nicht davon aus, dass der Abbau ohne betriebsbedingte Kündigungen möglich ist“, sagte ein Insider dem Magazin. Die Bank erkläre, dass noch nicht entschieden sei, welche Konzerneinheiten und Standorte wie stark vom bereits beschlossenen Abbau von insgesamt 1250 Stellen betroffen sein werden. Konkrete Zahlen hierzu seien „Spekulation“.

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Die NordLB leidet unter der Schiffskrise, 2016 machte sie einen Verlust von knapp zwei Milliarden Euro. Um zu sparen, prüft sie laut der „Süddeutschen Zweitung“ den Verkauf ihrer Immobilientochter Deutsche Hypothekenbank. Dadurch könnte die Landesbank dem Vernehmen nach ihre vergleichsweise dünne Kapitaldecke stärken.

Ein Sprecher der Landesbank sagte dem Blatt zu einem möglichen Verkauf der Deutschen Hypo, der Konzern habe im April das Transformationsprogramm „One Bank“ vorgestellt und erklärt, dass alle Konzerneinheiten einschließlich Tochtergesellschaften und Beteiligungsunternehmen auf den Prüfstand gestellt würden. „Dabei werden unter anderem auch mögliche Veräußerungen in Erwägung gezogen.“ Hierzu gebe es allerdings noch keine Entscheidungen, da die Prüfungsphase noch laufe. „Daher ist es derzeit nicht möglich, Aussagen zu einzelnen Tochtergesellschaften zu treffen.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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