OECD-Studie: Schwellenländer stehen vor Tourismus-Boom

OECD-Studie: Schwellenländer stehen vor Tourismus-Boom

, aktualisiert 10. März 2016, 16:06 Uhr
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Flug per Onlineportal, Unterkunft von privat: Viele Internetdienste ermöglichen Verbrauchern günstiges Reisen. Das kommt vor allem den Schwellenländern zugute.

Quelle:Handelsblatt Online

Brasilien, Indien, Südafrika: Viele Schwellenländer werden nach Einschätzung der OECD in den kommenden 15 Jahren einen Tourismus-Boom erleben. Eine Schlüsselrolle werde das Internet spielen, schätzen Experten.

BerlinDer Tourismus wird nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor allem in den Schwellenländern rasant wachsen. Die Zahl der Gäste dürfte in den nächsten 15 Jahren doppelt so schnell steigen wie in den entwickelten Zielländern, heißt es im OECD-Trendreport 2016, der am Donnerstag auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde. Die Zahl der Auslandsreisen werde sich insgesamt von 1,1 Milliarden (2014) auf 1,8 Milliarden im Jahr 2030 erhöhen.

Als Haupttreiber des Tourismus sieht die OECD die neuen Möglichkeiten, die das Internet mit der geteilten Nutzung von Unterkünften und Transportmitteln bietet. So mache die Vermittlung von Privatwohnungen über große Plattformen das Reisen für viele Menschen erst erschwinglich, sagte der Schweizer Tourismusexperte Richard Kämpf.

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In diesem Jahr ist nach der Prognose des Forschungsinstituts IPK International weltweit mit drei Prozent mehr Auslandsreisen als 2015 zu rechnen. In den jüngsten Befragungen bekundeten 15 Prozent der internationalen Touristen, dass sie 2016 auf Auslandsreisen verzichten wollen. Weitere 25 Prozent möchten nur in als sicher eingeschätzte Zielgebiete reisen, so das Ergebnis des World Travel Monitor. Diese Untersuchung basiert auf repräsentativen Umfragen in mehr als 60 Ländern mit rund 500.000 Teilnehmern.

Quelle:  Handelsblatt Online
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