Österreichs Finanzminister: Heta-Abschreibungen keine Gefahr für Banken

Österreichs Finanzminister: Heta-Abschreibungen keine Gefahr für Banken

, aktualisiert 19. April 2016, 15:40 Uhr
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Die österreichische Finanzmarktaufsicht hat den Banken des Landes empfohlen, vorrangige Heta-Anleihen auf 30 Prozent des Nennwerts und nachrangige Heta-Anleihen auf null abzuschreiben.

Quelle:Handelsblatt Online

Vorrangige Gläubiger der Krisenbank Hypo Alpe Adria müssen nach einem Schuldenschnitt auf mehr als 50 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Österreichs Banken bereitet das aber laut Finanzminister keine Probleme.

WienÖsterreichs Banken drohen nach Einschätzung von Finanzminister Hans Jörg Schelling keine Probleme durch die von der Finanzmarktaufsicht (FMA) empfohlenen höheren Abschreibungen auf Heta -Anleihen. „Ich kann das ausschließen“, sagte der Minister am Dienstag.

Die österreichische Behörde hat den Banken des Landes einer mit der Situation vertrauten Person zufolge empfohlen, vorrangige Heta-Anleihen auf 30 Prozent des Nennwerts und nachrangige Heta-Anleihen auf null abzuschreiben. Nach dem vor über einer Woche verfügten Schuldenschnitt bei der früheren Kärntner Krisenbank Hypo Alpe Adria müssen vorrangige Gläubiger auf knapp 54 Prozent ihrer Forderungen verzichten.

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Die Europäische Zentralbank hatte den europäischen Banken schon im Vorjahr empfohlen, ihre Heta-Papiere auf die Hälfte des Nennwerts abzuschreiben. Unter den Heta-Gläubigern sind neben österreichischen Instituten großteils deutsche Banken und Versicherungen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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