Olympus Pen-F im Test: Liebe mit Nickligkeiten

Olympus Pen-F im Test: Liebe mit Nickligkeiten

, aktualisiert 06. April 2016, 09:34 Uhr
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Handelsblatt-Tester Martin Kölling ist von der neuen Olympus-Kamera angetan – sie spricht sein Gefühl an.

von Martin KöllingQuelle:Handelsblatt Online

Eine Kamera kann das Herz ansprechen. Die Pen-F von Olympus ist so ein Gerät – hübsch, hinreißend, bei der Straßenfotografie ein Genuss. Allerdings gibt es Nickligkeiten. Zum Beispiel wenn die eigene Nase stört.

Mit Kameras ist es wie mit Autos und Uhren: Sie können mehr sein als Werkzeuge der Zweckerfüllung. Die Hersteller von Luxusautos und Uhren haben schon lange erkannt, dass sie mehr Marge machen können, wenn sie auch das Herz der Kunden ansprechen. Im Zweifel nehmen die Kunden sogar Nachteile in Kauf wie das morgendliche Aufziehen einer klassischen Armbanduhr.

Der Kamerahersteller Olympus tut es ihnen nach: Schon lange setzen die Japaner auf Design. Aber so ungeniert wie mit ihrer neuesten Digitalkamera, der Pen-F, haben sie noch nicht an den Schönheitssinn und fotografische Nostalgie appelliert. Vorab sei die Frage beantwortet, ob die Rechnung aufgeht.

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Die einschlägigen Kameratester attestieren der Kamera nahezu unisono, „hinreißend“ zu sein. Mein Fazit ist differenzierter: Optisch schließe ich mich der Mehrheitsmeinung an. Schon das Design hat mich für die Kamera eingenommen. Auch das Fotografieren hat mir grundsätzlich viel Spaß gemacht. Allerdings muss ich wie bei meiner klassischen Armbanduhr einige Nachteile in Kauf nehmen – und dies ausgerechnet in einem Bereich, den die Kamera eigentlich anspricht: der klassischen Fotografie ohne Autofokus mit analogen Objektiven.

Der Fokus liegt auf dem Design

Doch der Reihe nach: Schon die Namenswahl macht den Fokus auf das Design deutlich. Seit 2009 bringt die Firma Digitalkameras mit Wechselobjektiven auf den Markt, die nach der legendären Olympus Pen-F aus den 1960er Jahren benannt und gezeichnet wurden. Der Clou dieser Spiegelreflexkamera war, dass sie nur auf den Platz eines Fotos im Kleinbildfilm zwei Fotos unterbringen konnte.

Doch während die digitalen Pens bisher ohne Sucher entworfen wurde, hat Olympus die digitale Pen-F massiv an klassische Sucherkameras vom Schlage Leica angelehnt. Links oben am Kamerarücken ist das Bullauge für die Weltschau. Es ist natürlich kein optischer Sucher wie bei der klassischen Leica M, sondern sondern ein Display aus organischen Leuchtdioden (OLED). Der löst die Realität allerdings feinkörnig in 2,36 Millionen Bildpunkte auf, was mir gut gefällt. Die runde Form und der Verzicht auf wulstige Gummiringe fügen sich positiv ins Gesamtbild ein, allerdings zu einem Preis.

Der Kamerakörper wiederum ist aus Aluminium und Magnesium geformt und mit Lederimitat beklebt. Keine Schraube stört die Oberfläche, keine der heutzutage gerne wulstigen Griffe die Form. Weitere Anlehnungen an das Analogzeitalter sind ein Rädchen auf der Kamera für die Belichtungskorrektur und ein weiterer Knopf an der Front. Ohne erst tief ins digitale Menü einzutauchen, können hier verschiedene Filtermodi gewählt werden: von Schwarzweiß über verschiedene Filmsimulationen bis hin zu von einigen Testern verschmähte „Kunstfiltern“, für die Olympus bekannt ist. So lässt sich ein Bild auch als Aquarell im Jpeg-Format abspeichern.

Mir gefallen diese Modi. Wer zugleich Jpegs und das unkorrigierte Rohformat schießt, hat so volle künstlerische Freiheit vor Ort und am Computer. Das Jpeg-Bild lässt sich sofort verwenden, während das Raw-Bild die Daten so speichert, wie der Sensor sie sieht. Dieses Bild kann dann mit einem Fotoprogramm nach Belieben entwickelt werden. Man verschenkt also nichts außer Speicherplatz.

Darüber hinaus hat Olympus je ein Rädchen vorne bei Auslöser und hinten, dort wo der Daumen sitzt, spendiert. Dort kann man je nach Programm Blende, Verschlusszeit oder Effekte der Kunstfilter verstellen. Auch ihr Design ist ein Anschlag aufs Herz: Schön dick und metallisch – sie fühlen sich gut an.


Schüsse aus der Hüfte oder über dem Kopf

Doch auch die Technik haben die Ingenieure nicht vergessen. Die Pen-F ist eine moderne Systemkamera mit vielen Kniffen. Olympus benutzt wie Panasonic das sogenannte Micro-Fourthird-System. Der Hersteller hat nicht nur den Spiegel und das Glasprisma abgeschafft, die Spiegelreflexkameras größer und schwerer machen. Deren Bildsensoren nutzen auch nur etwa ein Viertel der Fläche eines „Vollformat“-Sensors wie in Sonys Alpha-Serie. Diese erlaubt theoretisch, kleinere und leichtere Kameras und Objektive zu bauen, als es mit Spiegelreflexkameras möglich ist.

Auch einen häufig geäußerten Kritikpunkt hat Olympus angepackt: die Auflösung. Olympus wie Panasonic haben ihre Sensoren von 16 auf 20 Megapixel aufgerüstet und damit die Lücke zu den 24 Megapixeln verkleinert, die Rivalen wie Sony oder Fujifilm in dieser Preisklasse anbieten.

Wem das nicht reicht, der kann für Landschaftsaufnahmen den hochauflösenden Modus einstellen. In dieser Einstellung wird der Sensor mehrfach leicht verschoben und die Bilder dann zu einem hochauflösenden Bild zusammengesetzt.

Der Sensor gleicht das Zittern aus

Zudem stabilisiert der Sensor selbst das Bild, in dem er automatisch das Zittern der Fotografenhand ausgleicht. Der Stabilisator murmelt zwar vernehmlich für den Fotografen. Aber damit werden Bilder noch bei Verschlusszeiten scharf, die früher verwackelte Bilder garantierten.

Zudem gibt es ein ausklapp- und drehbares berührungsempfindliches Display auf der Rückseite. Damit lässt sich nicht nur der Bildausschnitt bestimmen, sondern auch mit einem Fingertipp das jeweilige Motiv scharf stellen und bei Bedarf auch gleich auslösen.

Dies erlaubt interessante Perspektiven: Schüsse aus der Hüfte, über Kopf oder der Froschperspektive sowohl im Quer- als auch im Hochformat. Oder um die Ecke. Das gefällt mir persönlich.

Und natürlich gibt es jede Menge Knöpfe, die sich vielfältig nach persönlichem Geschmack und Bedarf mit diversen Funktionen belegen lassen. Einer hat es mir besonders angetan: ein Druckknopf auf der Front rechts unter dem Objektiv. Doch dazu später mehr.


Der kleine Sensor ist Stärke und Schwäche zugleich

Ich gebe zu: Die Kamera hat mein Herz angesprochen. Schon das Aussehen nimmt mich für sie ein. Auch fühlt sie sich gut und wertig an. Mehr noch: Die Kamera liegt einfach gut in der Hand, in meiner wenigstens. Straßenfotografie ist dank Form und Größe einfach ein Genuss, wenn auch mit Einschränkungen bei manuellen Objektiven. Aber auch viele andere Details stimmen. Touchscreens empfinde ich als eine große Hilfe. Den Fokus leicht verschieben und sogar auslösen zu können ist ein nettes Extra. Sport- und Wildlife-Fotografie habe ich nicht getestet, das ist nicht mein Bier.

Leider gibt es auf der Welt weder Dinge umsonst noch ohne Kehrseite. Beginnen wir mit dem Sensorformat. Das ist heute keine leichte Wahl: Der Trend geht zu größeren Sensoren. Immer mehr Fotografen liebäugeln mit einer Rückkehr zum „Vollformat“, dessen Sensor ungefähr die gleiche Fläche wie der alte Kleinbildfilm einnimmt. Eine Stufe darunter sind die APS-Sensoren verschiedenster Größen für die Einstiegs- und Mittelklasse der Hersteller angesiedelt. MFT ist noch einmal kleiner.

Dies hat Vorteile: Kamera und Objektive sind tendenziell kleiner, ein Grund, warum ich eine MFT-Kamera von Panasonic gekauft habe. Neben meinem iPad, Notakkus und diversen Ladekabeln trage ich in meiner Umhängetasche umgerechnet in die Welt des Vollformat ein Super-Weitwinkel-Zoom, einen 24-70mm-Zoom mit Blende 2,8 und ein 150-350mm-Telezoom mit mir herum, ohne dass es mir Rückgrat bricht.

Ein weiterer Vorteil für Videos ist, dass die Schärfentiefe der MFT-Sensoren größer als bei den anderen Sensorformaten ist. Bei Vollformatkameras ist es schwerer, sich bewegende Objekte im Fokus zu behalten, weil der Schärfebereich bei großen Blenden kleiner als bei MFT-Kamera ist.

Konkurrenz bietet mehr Auflösung

Beim Fotografieren ist die größere Schärfentiefe der Olympus allerdings eher ein Nachteil. Denn ist es schwieriger, mit dieser Kamera den Hintergrund verschwimmen zu lassen, um das Hauptmotiv zu betonen.

Ein anderer Nachteil ist, dass MFT-Sensoren nicht ganz so lichtempfindlich wie größere Sensoren sind. Aber das empfinde ich nicht als so dramatisch, wenn ich bei 3200 oder laut einigen Testern auch noch bis 6400 Iso noch brauchbare Bilder schießen kann. Nicht so gut wie die besten Kameras. Nikons neue D5 lässt sich auf 3280000 ISO pushen. Aber für ein Kind der Analogwelt wie sind auch 3200 ISO schon unglaublich. Alles darüber läuft bei mir fast schon in der Kategorie Nachtsichtgeräte.

Und dann ist da noch die Auflösung: Das liest sich erstmal nicht so gut, wenn es mit der direkten Konkurrenz vergleicht. Aber da bin ich rational und realistisch: 20 Megapixel sind absoluter Overkill für Web-Fotos und mehr als genug für A3-Drucke in hoher Auflösung. Und wenn ich mal mehr brauche: Wie gesagt, Olympus kann höhere Auflösung simulieren.


Wenn die Nase im Weg ist

Soweit zu den debattierbaren Punkten. Schwieriger zu schlucken ist der Videomodus. Kurz gesagt: Wer ambitionierter filmen will, dem würde ich nicht zur Pen-F raten. Die Bildstabilisierung ist zwar ein Genuss für ruhige Schwenks und Kamerafahrten. Aber der Sensor löst Videos nur im Full-HD- und nicht im kommenden superhochauflösenden 4K-Format auf. Schlimmer noch: Es gibt keine Eingang für ein externes Mikrofon. Damit ist die Kamera für mich als Arbeitsgerät gestorben. Aber wer nur Fotos macht, braucht sich darum nicht zu kümmern. Und genau auf diese Gruppe zielt Olympus auch.

Doch leider gibt es noch eine Reihe von Nicklichkeiten, die während des gesamten dreiwöchigen Test mehr oder wenig unterschwellig auch den Fotografen in mir gestört haben. Ein Fall aus der Rubrik „Funktion oder Fehler“ ist beispielsweise der Touchscreen. So kann ich zwar wunderbar mit einem Fingertipp das Fokusareal wählen. Bei Aufnahmen im Hochformat kommt allerdings die Nase mit dem Display in Kontakt – und schwupp, wandert der Fokuspunkt. Dies kann man natürlich wunderbar als Funktion nutzen, um den Fokuspunkt zu verschieben. Aber oft nervt es, so dass man entweder die Touchfunktion ausstellt – oder wie ich meist den Bildschirm für diese hochformatigen Fotos einfach umklappt.

Auch die Umsetzung der Wasserwaage hat mich nicht begeistert. Ich nutze dieses Werkzeug viel, da es mir hilft, die Kamera horizontal und vertikal gerade zu halten. Dies ist gerade bei Aufnahmen von Häusern und am Strand hilfreich (wer erinnert sich nicht an die auslaufenden Meere in analogen Zeiten?).

Bei den Kameras, die ich sonst so habe, sind die Anzeigen für beide Achsen in der Mitte kombiniert. Die Ingenieure von Olympus haben sich allerdings entschieden, die Bildmitte freizuhalten. Stattdessen wurden die Angaben getrennt. Die horizontale Wasserwaage klebt am unteren Bildrand, die Anzeige für die vertikale Neigung am Rechten.

Die Kamera akkurat auszurichten gelingt einigermaßen einfach, solange man mit dem Display den Bildausschnitt bestimmt. Dann sind die Augen weit genug vom Display entfernt, um beide Achsen gleichzeitig abschätzen zu können. Doch beim Blick durch den Sucher sind die Angaben für meinen Geschmack zu weit von einander entfernt. So tanzt das Auge umher und wird gerne vom Bildausschnitt und -geschehen abgelenkt. Mit der Zeit habe ich mich zwar etwas daran gewöhnt. Aber die Rückkehr zum zentrierten System empfinde ich als Erleichterung.

Ein regelrechter Designfehler ist in meinen Augen der runde Sucher. Der sieht zwar klasse aus. Aber in der Benutzung zeigt sich, warum andere Hersteller weniger ansehnliche rechteckige Formate und schwulstige Gummiringe benutzen. Bei der Pen-F ist der Sensor, der der Kamera Bescheid sagt, dass ein Auge durch den Sucher guckt, neben dem Gummiring angebracht. Dadurch entsteht eine recht große Lücke zwischen Auge und Sensor.

Das Problem: Wenn die Sonne aus einem bestimmten Winkel von hinten scheint, glaubt der Sensor, dass keine Auge durch den Sucher guckt und schaltet das Bild auf das Display zurück und den Sucher schwarz. Ich habe so mehrere Fotogelegenheiten verloren. Ob sich dies in Software-Updates korrigieren lässt? Ich bin skeptisch.


Probleme mit alten analogen Objektiven

Ein weiterer, hoffentlich korrigierbarer Punkt ist die Umsetzung des manuellen Fokus bei vollmanuellen Objektiven. Um meinen Frust zu verstehen, zuerst zum manuellen Scharfstellen mit MFT-Autofokus-Objektiven, das wunderbar funktioniert.

Autofokus-Objektive von Olympus oder Panasonic lassen sich auf der Pen-F per Knopfdruck auf manuellen Fokus umstellen. Wenn man dann am Fokusring dreht, vergrößert sich automatisch das Fokusfenster und man kann schnell und leicht scharfstellen. Außerdem lässt sich auch das „Fokus-Peeking“ einstellen, bei dem die Kanten der Objekte im Schärfebereich flimmern. Fokussieren, Auslöser halb herunterdrücken, das volle Bild ist wieder da. Durchdrücken. Klick. Und das Bild ist im Kasten.

Aber mit vollmanuellen Objektiven hakt der Prozess. Der erste Punkt lässt sich auffangen: Zwar kann man auf dem Display sehen, was scharf ist. Aber das Fokusfenster öffnet sich nicht mehr automatisch für ein feineres Scharfstellen, wenn man am Fokusring dreht. Der Grund ist, dass alte Objektive nicht mit der Kamera kommunizieren können.

Das an sich ist noch kein so großes Problem. Denn mit einem Druck auf den Knopf mit dem Lupensymbol oder selbst gewählten Knöpfen kann man den Fokusausschnitt vergrößern.  Doch leider springt das Bild im Gegensatz zu meiner Panasonic aus irgendeinem unerfindlichen Grund nicht auf den vollen Ausschnitt zurück, wenn ich den Auslöser halb drücke. Stattdessen muss ich den Funktionsknopf ein zweites Mal drücken.

Das hört sich nicht dramatisch an, aber es unterbricht den Fotoprozess empfindlich. Bei Nahaufnahmen habe ich sogar leicht den Fokus verloren. Das hat mich bis zum Ende genervt.

Besonders komisch ist dabei, dass genau dies auch mit dem mitgelieferten Weitwinkel-Objektiv passiert. Es ist an sich ein fantastisch kleines, sehr lichtstarkes Superweitwinkelobjektiv (Brennweite von umgerechnet 24 mm im Kleinbildformat, Blende f2). Und es funktioniert reibungslos, auch voll manuell, solange man seinen besonderen Clou nicht nutzt: Das Umstellung auf manuellen Fokus am Objektiv.


Fazit: Ein Appell an die Sinne

Mein Fazit: Wer die Litanai der Nickligkeiten gelesen hat, glaubt vielleicht an einen Verriss. Meine Gefühlslage ist allerdings differenziert. Wer anspruchsvolle Videos machen will, braucht nicht zu dieser zu dieser Kamera zu greifen. Es gibt keinen externen Mikrofonanschluss und keine 4K-Auflösung. Auch Sportfotografen und andere Liebhaber riesiger Telezooms werden kaum zur Pen-F greifen wollen, da sie schlicht nicht für sie gemacht wurde. Aber für mich hat sich das Fotografieren, besonders auf der Straße, schon lange nicht mehr so gut angefühlt.

Viele Kameras wirken wie Werkzeuge, werben mit technischen Highlights. Die Pen-F appelliert auch an die Sinne, und in meinem Fall mit Erfolg. In einer Zeit, da Spiegelreflexkameras und Objektive immer monströser geworden sind, mag ich schon die Handlichkeit. Dazu kommen die Form, die Haptik der Oberfläche, der elektronische Sucher, das Gefühl der zwei Bedienrädchen, sogar die Kunstfilter, ja, selbst das manuelle Fokussieren auf Autofokus-Objektiven von Olympus oder Panasonic.

Der Touchscreen funktioniert wie angepriesen im Fotomodus: Verschieben des Fokuspunkts, scharf stellen und auslösen mit einem Fingertupfer – ich mag es. An der Bildqualität finde ich nichts auszusetzen. Aber ich bin auch kein Pixelpeeper. Dazu gibt es ausführliche Testseiten.

Einige Tester kritisieren das Nutzermenü. Aber ich komme damit klar, auch wenn es verdammt viele Funktionen gibt. Die zugegeben recht kleine Batterie lässt sich durch die Mitnahme von ein oder zwei Ersatzbatterien ausgleichen. Nun gut, die Kamera ist auch nicht wetterfest versiegelt. Aber ich stoße mich mehr an anderen Punkten: Das unvorhersagbare fälschliche Abschalten des elektronischen Suchers, wenn das Licht von hinten scheint etwa nervt. Die für meinen Geschmack umständliche Umsetzung der geteilten Wasserwaage habe ich noch nirgendwo gelesen. Auch die umständliche Umsetzung des manuellen Fokus’ mit vollmanuellen Objektiven stört mich.

Gnädiger bin ich beim Preis. Olympus bepreist die Pen-F höher als technisch vergleichbare Konkurrenz, selbst die aus dem eigenen Haus. Aber ich kann jede und jeden verstehen, der den Aufschlag zahlt. Denn es wie bei Armbanduhren: Es geht beim Fotografieren nicht nur um Funktionen und Technik, sondern auch ums Gefühl. Es ist eine Frage der eigenen Vorliebe und des fotografischen Stils.

Quelle:  Handelsblatt Online
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