Phantomkonten-Skandal: Börsenaufsicht ermittelt gegen Wells Fargo

Phantomkonten-Skandal: Börsenaufsicht ermittelt gegen Wells Fargo

, aktualisiert 03. November 2016, 13:39 Uhr
Bild vergrößern

Das Image des Unschuldslamm ist dahin.

Quelle:Handelsblatt Online

Kam die US-Großbank noch unbescholten durch die Finanzkrise, ist seit dem Skandal um die Eröffnung von Geschäftskonten ohne Kundengenehmigung das Bild von der sauberen Bank dahin. Nun ermittelt auch die Aufsicht SEC.

Die US-Großbank Wells Fargo muss sich im Skandal um Phantom-Konten laut „Wall Street Journal“ nun auch mit der heimischen Börsenaufsicht SEC auseinandersetzen. Diese prüfe, ob das wegen illegaler Vertriebspraktiken in Verruf geratene Geldhaus Investoren irregeführt habe, berichtete die Zeitung. Dazu habe die SEC in den vergangenen Wochen Dokumente vom Management angefordert. Damit solle herausgefunden werden, ob Wells Fargo gegen Veröffentlichungspflichten verstoßen habe. Behörde und Institut lehnten Stellungnahmen ab.

Die größte US-Hypothekenbank soll über Jahre Millionen Konten ohne Genehmigung der Kunden eröffnet haben. Außerdem wird ihr vorgeworfen, Kunden kostspielige Finanzprodukte aufgeschwatzt zu haben. Damit wollten Mitarbeiter offenbar hochgesteckte Verkaufsziele erreichen. Staatsanwälte ermitteln bereits. Konzernchef John Stumpf musste die Bank verlassen ebenso wie Tausende von Beschäftigten.

Anzeige
Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%