++ Explosion in St. Petersburg ++: Tote und Verletzte bei Sprengstoffexplosion in U-Bahn

++ Explosion in St. Petersburg ++: Tote und Verletzte bei Sprengstoffexplosion in U-Bahn

, aktualisiert 03. April 2017, 15:16 Uhr
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Polizisten sichern den Eingang einer Metro-Station in St. Petersburg.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei einer Explosion in der U-Bahn von St. Petersburg sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Mittlerweile wurden alle Stationen der Metropole geräumt. Kremlchef Putin war zum Tatzeitpunkt in der Stadt.

Bei Explosionen in der U-Bahn der russischen Großstadt St. Petersburg sind offenbar mindestens zehn Menschen getötet worden. In Medienberichten ist von Sprengsätzen die Rede. Die Ereignisse des Tages im Newsblog.

+++ Mindestens zehn Tote +++
Mitarbeiter der Rettungsdienste bestätigen die Zahl von zehn Toten. Außerdem sollen inzwischen etwa 50 Verletzte gezählt worden sein, berichteten russische Staatsmedien unter Berufung auf die Behörden. Den Angaben nach explodierte ein Sprengsatz in einem Zug auf der Fahrt zwischen zwei Stationen im Zentrum.

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+++ Putin äußert sich zu den Explosionen +++
Die Ursache für die Explosionen sind dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge unklar. „Wir ziehen alle Möglichkeiten in Betracht – ob es eine kriminelle Tat war oder sie einen terroristischen Charakter hat“, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Alle Anzeichen deuteten auf einen Terroranschlag hin, sagte Viktor Oserow, Abgeordneter im russischen Föderationsrat.

+++ Kremlchef in der Stadt +++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bestätigt, dass es Tote und Verletzte gibt. Der Präsident war zum Tatzeitpunkt in der Stadt, allerdings nicht im Zentrum, sondern im Vorort Strelna.

+++ Stationen geräumt +++

Alle U-Bahn-Stationen in der Fünf-Millionen-Stadt wurden geräumt. In der betroffene Station Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) entwickelte sich starker Rauch. Im Internet machten Bilder des zerstörten U-Bahn-Wagens die Runde.

+++ Sprengsatz mit Metallteilen versehen +++

Behördenquellen schätzten die Sprengkraft auf 200 bis 300 Gramm Dynamit. Der Sprengsatz sei mit Metallteilen versehen gewesen. Nach ersten Erkenntnissen sei kein Selbstmordattentäter unterwegs gewesen. Der Sprengsatz sei in dem Wagen platziert worden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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