+++ Live-Blog Manchester+++: Zahl der Verletzten steigt auf 59

+++ Live-Blog Manchester+++: Zahl der Verletzten steigt auf 59

, aktualisiert 23. Mai 2017, 07:29 Uhr
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Bei einer Explosion auf einem Popkonzert der Sängerin Ariana Grande im britischen Manchester sind am 22.05.2017 mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und 50 weitere verletzt worden.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei einer Explosion auf einem Konzert in Manchester sind laut Polizei mindestens 19 Menschen gestorben. Der Vorfall wird vorerst wie ein Terrorfall behandelt. Die neuesten Entwicklungen gibt es in unserem Live-Blog.

ManchesterBei einer Explosion auf einem Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande sind im britischen Manchester am Montagabend mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und 59 weitere verletzt worden. Das teilte die Polizei am frühen Dienstagmorgen mit. Der Vorfall werde vorerst wie ein Terrorfall behandelt. Dies gelte, bis andere Erkenntnisse vorlägen.

  • In der betroffenen Manchester Arena, einer Multifunktionshalle, hatte die US-Schauspielerin und Sängerin ein Konzert gegeben. Zeugen berichteten von einem Knall nach dem letzten Song gegen 22.30 Uhr Ortszeit.
  • Der Sender BBC berichtete, Experten zur Terrorbekämpfung hätten bereits Kontakt mit dem Innenministerium in London aufgenommen. Auch Sprengstoffspezialisten waren im Einsatz.
  • Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat nach US-Informationen möglicherweise ein Selbstmordattentäter die Explosion in Manchester ausgelöst. Das sagten zwei US-Vertreter, die namentlich nicht genannt werden wollen.

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+++ IS feiert Explosion im Netz +++

Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat feiern die Explosion in Manchester in sozialen Netzwerken im Internet. Bislang hat sich niemand zu dem Vorfall bekannt.

+++ Politiker aus aller Welt sprechen ihr Mitgefühl aus +++

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hat sich nach der Explosion bei einem Konzert im nordenglischen Manchester mit knapp 20 Toten bestürzt gezeigt. „Schreckliche Nachrichten aus Manchester“, schrieb Seibert am Dienstagmorgen bei Twitter. „In Gedanken bei den Toten, dem Leid der Verletzten + denen, die ihre Liebsten noch suchen.“

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat nach der verheerenden Explosion auf einem Popkonzert im britischen Manchester den Angehörigen der mindestens 19 Todesopfer sein Mitgefühl ausgesprochen. „Kanadier sind durch die Nachricht des schrecklichen Angriffs heute Abend in Manchester geschockt“, schrieb Trudeau am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter. „Bitte nehmt die Opfer & ihre Familien in eure Gedanken auf.“

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon meinte auf Twitter: „Herzzerreißende Nachrichten aus Manchester.“ Ihre Gedanken seien bei all denen, die durch diesen „barbarischen Angriff“ geliebte Menschen verloren hätten und bei jenen, die verletzt worden seien. Bei der Explosion nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande wurden nach Polizeiangaben mindestens 19 Menschen getötet. Mehr als 50 wurden verletzt.

+++ Wahlkampftermine ausgesetzt +++

Der gesamte Wahlkampf für die Parlamentswahl im Juni wird Labour-Chef Jeremy Corbyn zufolge bis auf weiteres ausgesetzt. Darauf habe er sich mit Premierministerin Theresa May verständigt, teilt der Oppositionsführer mit. Die Regierung setzt einem Sky-Bericht zufolge eine Krisensitzung für Dienstag an.

+++ May spricht Mitgefühl aus +++

Premierministerin Theresa May drückte den Opfern ihr Mitgefühl aus. Die zuständigen Behörden arbeiteten derzeit daran, den Grund für die Explosion zu ermitteln, erklärte sie. Für Dienstag hat die britische Regierung einem Sky-Bericht zufolge eine Krisensitzung angesetzt.

+++ Grande „am Boden zerstört“ +++

Die US-Sängerin Ariana Grande hat sich nach der verheerenden Explosion am Rande ihres Konzerts in Manchester „am Boden zerstört“ gezeigt. „Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte“, schrieb die 23-Jährige am Dienstagmorgen auf Twitter.

+++ Ursache weiterhin unklar +++

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Explosion im Foyer, wie der Sender BBC berichtete. Der Veranstalter sprach von einer Explosion in einem öffentlichen Raum außerhalb der eigentlichen Konzerthalle. Die Ursache war zunächst unklar. Die Spekulationen darüber reichten von einem Terroranschlag bis hin zu geplatzten riesigen Gasballons.

+++ Polizei warnte auf Twitter +++

Die Polizei forderte die Menschen via Kurznachrichtendienst Twitter auf, sich aus der Gegend um die Manchester Arena fernzuhalten. Krankenwagen rasten zur Halle. Hubschrauber kreisten über dem Areal. Notfalldienste und Feuerwehr baten die Bevölkerung über Twitter, sie wegen des Einsatzes nur bei lebensbedrohlichen Angelegenheiten zu kontaktieren.

Quelle:  Handelsblatt Online
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