G20-Gipfel in Hamburg: Putin trifft Trump, Proteste eskalieren

+++ Neues vom G20-Gipfel +++: USA und Russland einigen sich auf Waffenruhe für Teile Syriens

, aktualisiert 07. Juli 2017, 20:27 Uhr
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Wladimir Putin und Donald Trump treffen in Hamburg erstmals aufeinander.

Beim G20-Gipfel in Hamburg treffen Wladimir Putin und Donald Trump erstmals aufeinander. Auf den Straßen eskaliert erneut die Gewalt. Elf Demonstranten werden schwer verletzt. Die aktuellen Entwicklungen.

+++ Polizist feuert Warnschuss im Schanzenviertel ab +++

Im Schanzenviertel feuert ein Polizist nach Angaben der Sicherheitsbehörden einen Warnschuss ab. Der Beamte sei massiv von Gewalttätern angegriffen worden.

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+++ Tillerson: Putin hat Einmischung in US-Wahlen bestritten +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben von US-Außenminister Rex Tillerson im ersten persönlichen Gespräch mit US-Präsident Donald Trump jede Einmischung in die US-Wahlen 2016 abgestritten. Trump habe ihn mehrfach auf das Thema angesprochen, sagte Tillerson.

+++ USA und Russland einigen sich auf Waffenruhe für Teile Syriens +++

Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump haben sich auf einen Waffenstillstand für den Südwesten Syriens verständigt. Die Waffenruhe, an der auch Jordanien beteiligt sei, solle am Sonntag beginnen, sagte US-Außenminister Rex Tillerson nach dem Treffen am am Rande des G20-Gipfels.

Bei dem Gespräch der beiden Staatspräsidenten soll außerdem der Kampf gegen den Terrorismus und der Schutz vor Cyberangriffen Thema gewesen sein, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax.

+++ Demonstranten versuchen Elbphilharmonie zu blockieren +++

Tausende G20-Gegner haben versucht, zur abgesperrten Elbphilharmonie in Hamburg vorzudringen, wo sich am Abend die G20-Gipfelteilnehmer zu einem Konzert treffen wollten. In der Umgebung der Landungsbrücken etwa 1,7 Kilometer Fußweg von der Elbphilharmonie entfernt kam es zu Straßenschlachten. Die Polizei sprach von etwa 6000 Demonstranten.

Freytags-Frage Ist dieser Protest gegen den G20-Gipfel noch legitim?

Eine Demokratie lebt davon, dass ihre Bürger die Stimme erheben. Doch die Demonstranten gegen den G20-Gipfel in Hamburg gehen weit darüber hinaus und halten Gewalt für ein angemessenes Mittel. Ist das noch legitim?

Vor dem G20-Gipfel von der Polizei sichergestellte Schleuder. Quelle: REUTERS

+++ Trump nennt Begegnung mit Putin eine Ehre +++

US-Präsident Donald Trump hat sein erstes persönliches Treffen mit dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Rande des 20-Gipfels als Ehre bezeichnet. Er habe mit dem russischen Staatschef bereits "verschiedene Dinge" besprochen, sagte der Republikaner: "Und ich denke, es läuft sehr gut." Er wolle den Gesprächsfaden gerne fortführen. Putin sprach seinerseits von einem wichtigen beiderseitigen Treffen, auch wenn es zuvor bereits Telefonate gegeben habe. Doch diese seien niemals ausreichend. "Ich bin erfreut, Sie persönlich zu treffen", fügte er hinzu. Die Begegnung der beiden Staatschefs wurde unter anderem mit Blick auf Ermittlungen in den USA wegen etwaiger Absprachen zwischen Russland und Trumps Umfeld im Wahlkampf mit Spannung erwartet.

+++ Demonstranten bei Flucht vor Polizei schwer verletzt +++

In Hamburg-Bahrenfeld sind nach Angaben der Feuerwehr bei einem Unfall elf Demonstranten schwer und drei leicht verletzt worden. Nach einer "Konfrontation mit Einsatzkräften" seien sie über ein Absperrgitter auf ein Firmengelände geklettert. Das Absperrgitter sei eingebrochen, und die Personen seien aus rund vier Meter Höhe abgestürzt.

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