Abkommen unterzeichnet: Syrien lässt Beobachter im Land zu

Abkommen unterzeichnet: Syrien lässt Beobachter im Land zu

, aktualisiert 19. Dezember 2011, 14:32 Uhr
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Der syrische Außenminister Walid al Moallem.

Quelle:Handelsblatt Online

Syrien beugt sich dem internationalen Druck und lässt Beobachter in das Land von Machthaber Assad. Damaskus hat ein entsprechendes Abkommen mit der Arabischen Liga unterzeichnet.

BeirutAuf internationalen Druck lässt Syrien eine Beobachtermission ins Land. Diese soll sich im Land ein Bild von den seit neun Monaten anhaltenden Unruhen machen. Damaskus habe ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, teilte der syrische Außenminister Walid al Moallem am Montag mit. Seine Regierung sei damit einer Empfehlung Russlands gefolgt.  Zuvor hatte die Arabische Liga ein Ende der Gewalt gefordert, Syriens Mitgliedschaft ausgesetzt und Sanktionen angekündigt.

Der von der Arabischen Liga erarbeitete Vertragsentwurf sei bereits „vor einer Weile“ in Kairo unterzeichnet worden. Die Arabische Liga bestätigte die Unterzeichnung des Abkommens durch den stellvertretenden syrischen Außenminister Faisal Mekdad.

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Die Arabische Liga hatte Syrien zuvor bis Mittwoch Zeit gegeben, einer internationalen Beobachtermission zuzustimmen. Sollte Damaskus das Ultimatum verstreichen lassen, werde sich die Organisation an den UN-Sicherheitsrat wenden, um die Gewalt gegen Regimekritiker zu stoppen, hatte der katarische Ministerpräsident Scheik Hamad Bin Dschassem Bin Dschabr al Thani erklärt.

Zuvor hatte die Regierung in Damaskus die Unterzeichnung des Protokolls wochenlang hinausgezögert. Seit Beginn der Proteste gegen Präsidenten Baschar al-Assad sind nach Angaben der Vereinten Nationen 5.000 Menschen ums Leben gekommen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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