Ägypten: Flugschreiber der Egyptair-Maschine wurde gefunden

Ägypten: Flugschreiber der Egyptair-Maschine wurde gefunden

, aktualisiert 16. Juni 2016, 16:11 Uhr
Bild vergrößern

Der Flugschreiber der abgestürzten Egyptair-Maschine wurde geborgen.

Vor einem Monat war die Egyptair-Maschine über dem Mittelmeer abgestürzt. Nun wurde einer der Flugschreiber geborgen. Dabei soll es sich um den Stimmrekorder aus dem Cockpit handeln.

Einen Monat nach dem Absturz einer Egyptair-Maschine ist im Mittelmeer einer der Flugschreiber gefunden und geborgen worden. Dies teilte das zuständige ägyptische Ermittlungskomitee am Donnerstag mit.

Es handelt sich um den Stimmenrekorder aus dem Cockpit. Dieser könnte Hinweise auf die letzten Minuten vor der Tragödie und womöglich auch auf die Absturzursache geben. Der entdeckte Flugschreiber sei zwar beschädigt, erklärten die Ermittler. Doch sei es den Experten auf dem Suchschiff gelungen, den Datenspeicher des Geräts zu sichern, „das Wichtigste im Rekorder“.
Die Egyptair-Maschine vom Typ Airbus A320 war am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo verschwunden. Auf dem Radar war zu sehen, wie das Flugzeug zuletzt Kurven drehte, absackte und dann in einer Höhe von rund 3000 Meter verschwand. Alle 66 Menschen an Bord kamen ums Leben.
Schon kurz nach dem Absturz mutmaßten die ägyptischen Behörden, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt haben könnte. Dies sei wahrscheinlicher als ein technischer Defekt, hieß es. Allerdings ist die Faktenlage undurchsichtig. Durchgesickerte Flugdaten deuteten darauf hin, dass ein Sensor in den letzten Augenblicken des Fluges Rauch in einer Toilette und Defekte in zwei der Cockpit-Fenster entdeckte.

Anzeige

Ägypten Egyptair-Wrackteile entdeckt

Was geschah mit der verschwundenen Egyptair-Maschine? Anders als bei der Suche nach Flug MH370 im Indischen Ozean können die Ermittler im Mittelmeer offenbar mehr Fortschritte erzielen - und Wrackstücke entdecken.

Ägypten: Egyptair-Wrackteile entdeckt Quelle: REUTERS


Erst am Mittwoch hatten die ägyptischen Behörden mitgeteilt, dass das mit der Suche beauftragte Schiff „John Lethbridge“ Wrackteile der Maschine entdeckt und Bilder davon gemacht habe. Das Schiff kann dank spezieller Ausrüstung Gegenstände in einer Tiefe von bis zu 1830 Metern aufspüren. Der Fundort liegt zwischen der griechischen Insel Kreta und der ägyptischen Küste.
Seit dem Absturz hatten Schiffe und Flugzeuge aus Ägypten, Griechenland, Frankreich, den USA und weiteren Staaten das Mittelmeer nördlich der ägyptischen Hafenstadt Alexandria abgesucht. Zunächst wurden nur kleinere Wrackstücke und menschliche Überreste gefunden. Schon vor zwei Wochen hatte ein französisches Schiff dann Signale der Blackbox aufgespürt, die aus dem Stimmenrekorder und dem Flugdatenschreiber besteht.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%