ThemaEuropäische Union

alles zum Thema
_

Analyse: Die Euro-Länder im Check

von Anne Kunz

Die WirtschaftsWoche hat die zehn wichtigsten Euro-Länder geprüft und analysiert, wie wichtig sie für den Euro sind. Nicht alle schaffen den Härtetest.

Die Länder der Eurozone unter Quelle: dapd
Die Länder der Eurozone unter genauer Beobachtung Quelle: dapd

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat nur gesagt, was viele Politiker und Experten denken: Eine Staatspleite Griechenlands ist letztlich nicht auszuschließen. Angeblich arbeitet Finanzminister Wolfgang Schäuble auch schon an Notfallsmaßnahmen für den Pleitefall. Wie eine geordnete Insolvenz - wie sie Rösler nicht ausschließen mag und wofür er heftige Kritik einstecken müsste - aussehen könnte, ist weiter völlig unklar. Zumal die rechtlichen Instrumente für einen solchen bislang beispiellosen Vorgang fehlen. Offensichtlich ist hingegen, dass sich die Lage in Griechenland und somit in der gesamten Eurozone weiter zuspitzt.

Anzeige

Stabilitätsanker gesucht

Bis alle Reformen greifen und sich die Schuldenstaaten hoffentlich wieder stabilisieren, wird es allerdings noch Jahre und viele Milliarden Euro benötigen. Bleibt die Frage, wer das innerhalb der Eurozone finanziert und welche Staaten als Stabilitätsanker für die Gemeinschaftswährung dienen. Die WirtschaftsWoche hat deshalb ausgesuchte Länder der Eurozone auf den Prüfstand gestellt und Wirtschaftskraft und Staatsfinanzen unter die Lupe genommen. Den Anfang macht Europas Wirtschaftsprimus Deutschland. Die Analyse von zehn Ländern zeigt: Das Fundament der Währungsunion ist fragil.

Zu diesem Artikel
12 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 18.09.2011, 20:32 UhrAnonymer Benutzer: Bert

    Das die Schwellenlaender ueber Hilfe fuer Europa nachdenken gibt wirklich zu denken. Unsere, sowie die Europaeische Politiker, haben es dann tatsaechlich soweit geschaft das Europa bald zu den Entwicklungslaender der Welt gehoert. Damit zeigt sich das unsere Politiker Null-Ahnung haben und nicht fuer uns sondern fuer die eigene Tasche arbeiten! Unter Leitung von der durch und durch korrupte Manuel barosso!

  • 14.09.2011, 15:53 UhrAnonymer Benutzer: wir-sind-das volk

    SPD, CDU, Grüne abwählen ... sind alles Volksverräter, die wenigen Aufrechten werden eine neue bleibe finden. Regierung und Opposition gemeinsam haben das Deutche Volk in diese kommende absolute Katastrophe geführt. Vielen Dank. Unser Zorn wird endlos sein !!!!!!

  • 14.09.2011, 15:49 UhrAnonymer Benutzer: dtesch

    "Und politisch steht die bundesregierung in fester Solidarität zu den Euro-Sündern aus dem Süden. Fraglich ist, wie lange sie noch aus dem Vollen schöpfen kann."

    Aus welchem "Vollen" meint die Autorin schöpft Deutschland denn?

    Vergessen die über 2 billionen Schulden nebst verschiedener Schattenhaushalte, Renten- und Pensionsverpflichtungen und neuerdings die bürgschaften für den "Rettungsschirm".

    Wenn das für die schreibende Zunft etwas ist, woraus man "voll" schöpfen kann, dann verstehe ich so langsam den fehlenden Erkenntnisgewinn der Medien über die seit Jahren schwelende Eurokrise.

Alle Kommentare lesen
weitere Fotostrecken

Blogs

Alternativen gesucht
Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.